Verrückt war gestern

Autorin: Aygen-Sibel Celik
ab 12 Jahren

Mia Mara liebt es, ihre Comics über ihren selbst erfunden Helden Mister NO zu zeichnen, der alle möglichen Superkräfte hat, sie aber nur selten pannenfrei einsetzen kann. Ihre Klasse ist totaler Fan der Serie und wartet jedes Mal sehnsüchtig auf die neue Ausgabe, auch wenn Mias beste Freundin sie immer zuerst lesen darf. Mara hat aber auch alle Hand damit zu tun ihre zahlreichen Marotten vor allen zu verstecken, wie zum Beispiel das penible Sortieren ihrer Zeichenstifte und vor dem Einschlafen drei Mal auf das Kissen zu klopfen. Denn Mia ist sehr unsicher und meldet sich trotz ihres großen Talents erst zu einem Wettbewerb an, als sie erfährt, dass sich ihr heimlicher Schwarm Finn auch angemeldet hat. Mia lernt im Laufe des Buches, sich selbst und ihren Fähigkeiten zu vertrauen. Sie erkennt auch, dass sie von ihrer besten Freundin Kayra und ihren Eltern immer unterstützt wird. 

Zwischen den Kapiteln gibt es immer wieder einen Happen von Comic-Story von Mister NOs Geschichte, deren Haupcharakter sich ebenfalls verändert, denn als Mia Interesse für Finn entwickelt, wird auch für Mister No eine Liebesgeschichte gestaltet. Immer wieder sind Worte durch den Schriftstil hervorgehoben. Der Wechsel zwischen Fantasie und Realität ist fließend und fügt sich gut in die Handlung ein. Richtig spannend wird es zur Preisverleihung in Berlin.

Das Buch ist ok, aber wohl eher etwas für ein bisschen jüngere Mädchen, da es ziemlich vorhersehbar ist. Mich persönlich haben Mia Maras Marotten ein bisschen genervt, sie wirkte fast abhängig auf mich. Der Schreibstil ist aber ganz gut, ich würde es meinen Freunden jedoch nicht weiterempfehlen.

Erschienen bei Pink

Autorin / Autor: berlingirl0403 - Stand: 2. November 2015