Nur dieser eine Sommer

Autorin: Becky Citra
übersetzt von Fiona Weisz
ab 12 Jahren

In dem Buch geht es darum, dass Thea und ihr Vater in eine neue Stadt ziehen. Ihr Vater braucht einen Job und wird auf der Lakeview - Ranch als Zimmermann eingestellt. Die Ranch wurde früher als Reit-Urlaubs-Ranch genutzt. Doch das war einmal – alle Pferde wurden verkauft. Thea und ihr Vater dürfen auf der Ranch wohnen, solange ihr Vater die alten Häuser renoviert. Als Thea ihren ersten Rundgang macht, sieht sie auf der Weide vor dem Stall ein Pferd – ein Fliegenschimmel. Sie verliebt sich sofort in ihn und fragt später Tully (den Ranchbesitzer), warum dieses Pferd noch da ist, wo doch alle Tiere verkauft wurden. Dieser erklärt ihr, dass er Strom (so heißt das Pferd) verwahrlost auf der Ranch gefunden hat. Strom wurde von seinem Vorbesitzer auf einer Auktion gekauft, doch der merkte erst zu spät, dass Strom nie eingeritten wurde. Tully möchte ihn gerne pflegen, aber Strom lässt niemanden an sich heran. Insgeheim nimmt sich Thea vor, mit Strom zu arbeiten. Als Thea ein paar Tage später in alten Jahrbüchern blättert findet sie einen Zeitungsartikel der von einem Mädchen namens Livia handelt, dass mit 4 Jahren von dieser Ranch verschwunden ist.
Ihr Name war Livia. Thea nimmt sich vor, mehr über diese Geschichte zu erfahren und herauszufinden was mit Livia geschehen ist.
Im Schulbus lernt Thea Van kennen, der praktisch ihr Nachbar ist. Nach ein paar Tagen sind sie gute Freunde geworden und unternehmen viel zusammen. Inzwischen hat Thea auch angefangen mit Strom zu arbeiten – mit mal mehr, mal weniger Fortschritten. Beim Abendessen erzählt ihr Tully, dass sie ihren ersten Gast haben. Es ist Marion Wilson, sie kommt noch einmal hier her, weil ihre Familie hier schon oft war, es jedes Mal toll fand. Doch irgendetwas ist faul an ihr, das spürt Thea sofort. Sie fährt jeden Tag mit einem Boot auf den See und bleibt dort fast den ganzen Tag. Doch wenn sie mal zu Hause, ist hilft sie Thea mit Strom und gibt ihr hilfreiche Tipps. Eines Tages ist Thea bei Vans Familie zum Essen eingeladen. Sie unterhalten sich viel, als plötzlich Vans demenzkranker Opa - der eigentlich immer noch sehr klar ist – eine Geschichte von einer Beschuldigung erzählt. Thea und Van können sich darauf keinen Reim machen und suchen im Stadtarchiv nach Antworten. Nach einiger Zeit finden sie auch tatsächlich etwas. Später am Nachmittag soll Thea Marion ein paar Handtücher bringen, doch diese ist noch auf dem See. Also bringt Thea ihr die Handtücher hinein, als sie ein hübsches Kästchen findet. Sie öffnet es und findet darin eine Kette mit einem goldenen Herz mit der Inschrift Livia.

Was es damit auf sich hat und wie es mit Thea und Strom weitergeht, müsst ihr selbst lesen.

Ich finde es ist eine sehr schöne und spannende Geschichte. Man kann sich richtig in die Thea hineinversetzen. Allerdings finde ich schade, dass durch die Suche nach Fakten, um Livias Geheimnis zu lüften, die Geschichte und Arbeit mit Strom in den Hintergrund rückt. Aber trotzdem ist es ein sehr schönes Buch.

Ich würde es ab 10 Jahren empfehlen, weil es auch etwas mit Tod zu tun hat.


Erschienen bei Kosmos

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    Autorin / Autor: turbobluemchen - Stand: 1. Juni 2015