Menduria – Das Buch der Welten

Autorin: Ela Mang
ab 14 Jahren

Die 16 Jährige Lina wird aus ihrem normalen Leben gerissen, als eines Tages die Träume der Mutter gestohlen werden. Sie ist die Auerwählte, sie ist die Schöpferin von Menduria und muss Menduria retten. Dabei helfen soll ihr das Gezeitenbuch, welches nur sie lesen kann, doch dieses Buch ist mit sieben Siegeln versiegelt und nur, wenn sie es schafft, diese Siegel zu öffnen, kann sie Menduria retten. Sie taucht in eine Welt ein, in der viele Fabelwesen leben unter anderem Drachen, Kobolde und Elfen. Die ganze Geschichte ist vom Schicksal bestimmt und auch in Darian, den Dunkelelfen, hat sie sich nicht umsonst verliebt, denn er hilft ihr das letzte Siegel zu öffnen.

Die Idee des Buches finde ich eigentlich nicht schlecht und auch die gesamte Story im Nachhinein ist wirklich gut, doch konnte mich dieses Buch leider nicht packen.

DER ANFANG
Den Anfang fande ich sehr gut. Lina ist jeden Tag mit dem Nachbarshund Gassi gegangen und hat die alte Dame (Nachbarrin) besucht, was mir Lust machte, mir auch einen Hund zu beschaffen. Auch der Virus, der am Anfang erwähnt wurde, hatte mich gepackt.

DIE ERSTE HÄLFTE
Diesen Teil fande ich nicht gut, denn der Schreibstil hat sich meines Erachtens ein wenig geändert und es passierten viel zu viele Dinge auf einmal. Man lernte viele neue Charaktere kennen, deren Namen man sich nicht merken konnte. Erst im Laufe der Zeit änderte sich dies. Allerdings musste ich oft Absätze zwei mal lesen, weil ich merkte, dass ich gar nichts verstanden habe, da die Textstellen eher langweilig und verwirrend waren.

DIE ZWEITE HÄLFTE
Dieser Abschnitte hat mir schon eher gefallen. Auch wenn es wieder einige Stellen gab, die verwirrten, bin ich größtenteils gut mitgekommen. Die Gegenden wurden gut beschrieben und sehr oft hatte man das Gefühl, dass man live dabei ist. Hier begann meines Erachtens das Spannende, denn Lina und Darian empfanden mitlerweile Gefühle füreinander, was die Geschichte spannender und lebendiger machte.

DAS ENDE
Ich geh hier mal vom unmittelbaren Ende aus. Man konnte es nicht hervorsehen, was ich wirklich gut fand. Doch wie das Buch dann geendet hatte, fande ich nicht so gut. Einerseits war es ein geschlossenes Ende, andererseits auch ein offenes Ende. Ich könnte mir vorstellen, dass es einen weiteren Teil geben wird, doch würde dieser nicht sehr umfangreich sein. Doch im Allgemeinem ist Ela Mang das Ende gut gelungen.

Einen Kritikpunkte hab ich aber noch: Die Charaktere. Ich finde, Ela Mang hätte noch ein bisschen mehr daran rumfeilen sollen, denn oft hatte ich das Gefühl, sie wird sich nicht ganz einig, was zum Beispiel den Darian anging. Mal soll er der Gute sein, mal der Schlechte.

FAZIT
Ab der Hälfte des Buches wurde es spannend und die Storyline war gut. Ich persöhnlich würde es nicht noch einmal lesen, doch ich würde auch nicht davon abraten. Solltest du ein Fantasy Fan sein, würde ich es dir sogar empfehlen. Wer es allerdings eher so mag, dass die Liebe das Haupthema ist und die Fabelwesen nur nebensächlich sind, dem würde ich davon abraten.
Ich würde dem Buch 3,5 von 5 Sternen geben.


Erschienen bei Ueberreuter

Autorin / Autor: prinzess - Stand: 5. Mai 2015