Vanillepudding und MINT

Pudding, Joghurt und Crème fraîche – das sind nur einige Milchprodukte, an deren Herstellung Jasmin beteiligt ist. Die 17-Jährige macht bei Dr. Oetker eine Ausbildung als Milchtechnologin.

Milch begleitet uns als Nahrungsmittel von Geburt an ein Leben lang. Schon als Babys werden wir mit Erstlingsmilch gefüttert oder von der Mutter gestillt. Später trinken oder essen wir Produkte, die aus der Milch von Kühen, Schafen oder Ziegen hergestellt werden. Zu den Menschen, die solche Produkte herstellen gehören MilchtechnologInnen. Lest hier, was Jasmin in ihrer Ausbildung zur Milchtechnologin erlebt.

Wie bist du auf deinen Beruf gekommen?

Ich komme vom Land und interessiere mich dafür, wie Milch weiterverarbeitet wird. Deshalb habe ich ein Praktikum in einer Molkerei gemacht. Das hat mir so gut gefallen, dass ich nach meinem mittleren Bildungsabschluss die Ausbildung zur Milchtechnologin begonnen habe.

Welche Aufgaben erledigst du als Milchtechnologin?

Ich bediene verschiedene Maschinen und Anlagen, mit denen Milchprodukte hergestellt und abgefüllt werden. Dabei reinige und sterilisiere ich z.B. die Leitungen der Maschinen. Außerdem nehme ich Milchproben, prüfe die Qualität und dokumentiere die Ergebnisse.

Was gefällt dir in deiner Ausbildung besonders gut?

Mir gefällt vor allem die Abteilung Dessert. Dort werden z.B. die Vanillesoße und der Vanillepudding erhitzt. Durch die Erhitzung wird der Pudding haltbar gemacht. Ich finde es auch toll, dass ich bei jedem Prozessschritt dabei bin, von der Anlieferung der Rohmilch bis zur Abfüllung des Puddings. Wenn ich mit meinen Freunden im Supermarkt vor dem Kühlregal stehe, kann ich sagen: „Ich weiß, wie dieser Pudding entstanden ist.“ Das ist ein schönes Gefühl!

Welche Stärken braucht man in deinem Beruf?

Bei der Arbeit mit Lebensmitteln sind Hygiene und Sorgfalt sehr wichtig. Denn bei der Milchverarbeitung müssen viele Vorschriften eingehalten werden. Mathematik und naturwissenschaftliche Kenntnisse sind nützlich für die Abläufe während der Herstellung. Technisches Verständnis spielt bei der Arbeit an den Maschinen eine große Rolle.

Trägst du Arbeitskleidung?

Ja, ich trage einen weißen Kittel, der immer sauber sein muss, damit keine Bakterien übertragen werden. Außerdem ziehe ich Sicherheitsschuhe und Haarnetz an – für Männer gibt es sogar einen Bartschutz. Zudem wasche und desinfiziere ich regelmäßig meine Hände.

Was findest du an deinem Beruf ansprechend?

Ich finde, dass die Arbeit als Milchtechnologin nie langweilig wird. Es gibt oft neue Produktideen oder die Maschinen werden modernisiert. Das heißt, ich lerne ständig weiter. Und nach der Ausbildung kann ich mich zur Meisterin oder Technikerin weiterbilden.

Autorin: © planet-beruf.de, "MINT & SOZIAL for you" (Hrsg. Bundesagentur für Arbeit) 2012

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Autorin / Autor: © planet-beruf.de, "MINT & SOZIAL for you" (Hrsg. Bundesagentur für Arbeit) 2012 - Stand: Februar 2012
 
 

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