Upcyclingbörse Hannover

Hannover: Die Stadtteilinitiative vergibt an Privathaushalte, Bildungseinrichtungen, kleine und mittlere Unternehmen gebrauchte Materialien, die ein zweites Leben bekommen.

Klick auf das Bild öffnet die Bildergalerie, Werkstatt-Experimente mit Verbundverpackungen (Foto: Gert Schmidt)

Die Stadtteilinitiative engagiert sich für das Schließen von Stoffstromkreisläufen und bietet eine Sekundär-Materialbörse für Privathaushalte, kleine und mittlere Unternehmen, Bildungseinrichtungen etc. Auf rund 50 Quadratmetern zeigt sie Upcycling-Ideen von Werkstätten aus der Region Hannover. Einzelne Prototypen, Serienprodukte und erfolgreiche Ideen laden zur Besichtigung und Nachahmung ein.
Auch eine kritische Betrachtung ist wichtig, denn manche ausrangierte Materialien enthalten Schadstoffe: Während der Führung durch die Ausstellung werden auch Beispiele besprochen, die für Upcyclingzwecke weniger gut geeignet sind.

Besuch erwünscht!

Dieses Projekt im Hannover können Schulklassen oder Jugendgruppen besuchen. Bei Interesse bitte eine Mail an redaktion(at)lizzynet.de schicken.

Handlungsspielräume für Unternehmen und Bildungseinrichtungen
In Kooperation mit der Bauteilbörse Hannover wird ein Lager mit laufend ergänztem Materialprogramm gezeigt. Ziel ist es, jeweils große Mengen anzubieten, um Serienupcycling für Werkstätten und Bildungseinrichtungen zu ermöglichen – wichtige Beiträge zur Abfallvermeidung bei den jeweiligen KooperationspartnerInnen. Gleichzeitig entstehen kreative Prozesse, die den Umwelt- und Ressourcenschutz unterstützen.

Die Wiederverwendung von Materialien schafft gute Beispiele für die erste Stufe der Abfallhierarchie, die Abfallvermeidung. Dadurch werden Handlungsspielräume für Unternehmen, Verwaltungen und private Haushalte sichtbar. In Kooperationen und Netzwerken werden die Erfahrungen geteilt und weiterentwickelt.

Der Arbeitskreis für Kreislaufwirtschaft und zukunftsfähige Lebens- und Wirtschaftsstile beschäftigt sich mit den Maßnahmen, die für den Aufbau und Betrieb der Upcyclingbörse erforderlich sind und den begleitenden Rahmenbedingungen, z.B. Kreislaufwirtschaftsgesetz, Abfallvermeidung, ökologisches Bauen, Öko-Design, Open-Design, Betriebswirtschaft, Handwerkstechnik, Arbeitsrecht, Architektur, Logistik, Lagertechnik, Präsentation, visuelles Marketing, nachhaltige Veranstaltungen.

Gemäß den Veröffentlichungen der Stiftung Futurzwei und dem "Masterplan 2050 - 100 % für den Klimaschutz in Hannover" gehört die Upcyclingbörse Hannover zu den Zukunftsinitiativen, die Unternehmen, Initiativen und der Stadtentwicklung Anknüpfungspunkte bieten.

Materialien, Werkstätten und Inspirationen

Stadtteilinitiative und Kulturunternehmen

  • Upcycling-Ausstellung - stationär und mobil
  • Workshops in eigenen Räumen und auf Veranstaltungen
  • Lager mit wechselnden Materialien
  • Experimente und Prototypen zur Serienfertigung
  • Transformatives Lernen für die Herausforderungen unserer Zeit
  • Gestaltungswettbewerb "Glocksee Waste Award"
  • Upcycling-Performance auf Veranstaltungen mit dem Publikum

Kontakt:

Upcyclingbörse Hannover 
c/o Glocksee Bauhaus e.V.
Gert Schmidt
Glockseestraße 35
30169 Hannover
Telefon 0511-64216481 
gs(at)upcyclingboerse-hannover.de

Weiterführende Links:

Autorin / Autor: Gert Schmidt
 
 
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