Unsere Meere, unsere Zukunft

Am 8. Juni ist der Welttag der Meere

Am 8. Juni wird der Welttag der Meere gefeiert - dieses Jahr steht der Ehrentag unter dem Motto "Our Oceans, our future". Leider gibt es am Welttag der Meere nicht wirklich etwas zu feiern, eher etwas zu bedauern. Denn obwohl die Meere und Ozeane für das Überleben der Menschheit von enormer Bedeutung sind, gehen wir geradezu schändlich mit ihnen um. Sie regulieren und stabilisieren unser Klima, sie liefern uns Nahrung, Energie, Rohstoffe und Arbeit, sind für uns Transportweg, Erholungsgebiet und natürlich auch ein nahezu unerschöpflicher Hort der Artenvielfalt. Und wir danken es ihnen mit Verschmutzung, Ausbeutung und Zerstörung.

Plastikmüll im Fokus
In diesem Jahr steht insbesondere der Plastikmüll im Fokus des Welttags der Meere, denn unser Müll droht die Meere zu ersticken. Es landen jährlich über acht Millionen Tonnen Plastik in den Ozeanen. Tiere fressen ihn und ersticken daran. Forscher_innen gehen davon aus, dass im Jahr 2050 99% aller Seevögel Plastik im Bauch haben, wenn sich der aktuelle Trend fortsetzt. Kürzlich hatten Bilder einer unbewohnten, entlegenen Südseeinsel schockiert, die einer Müllhalde gleicht, obwohl dort niemand lebt: auf ihr waren über 17 Tonnen Plastikabfälle angespült worden.

"Sterben die Ozeane, sterben wir alle"
Um auf diesen Wahnsinn aufmerksam zu machen, finden am 8. Juni in zahlreichen Ländern Aktionen und Veranstaltungen statt, die für das Thema sensibilisieren, aber auch die Bedeutung der Meere und Ozeane für die Menschheit deutlich machen. "Sterben die Ozeane, sterben wir alle", mit diesen eindringlichen Worten hatte UN-Generalsekretär Guterres die erste UN-Ozean-Konferenz Anfang Juni eröffnet, in der es um Themen wie Überfischung, Korallensterben, steigende Meeresspiegel, den Schutz der Meere und um die Problematik des Plastikmülls ging. Eine Warnung, die wir uns zu Herzen nehmen sollten.

Selbst aktiv werden
Wenn auch ihr zum Tage der Meere aktiv werden wollt, dann könnt ihr natürlich selbst an den Strand stiefeln und Müll einsammeln. Ihr könnt einer Meeresschutzorganisation beitreten. Oder auch mit ganz kleinen, alltäglichen Dingen etwas Gutes tun: zum Beispiel auf Einwegflaschen und To-Go-Becher verzichten, einen Stoffbeutel verwenden, Obst und Gemüse nur lose kaufen und Kosmetika mit Mikroplastik meiden.
Oder aber ihr könnt die Forschung unterstützen, indem ihr euch bei der Aktion "Plastikpiraten" beteiligt, einer Aktion im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2016*17 - Meere und Ozeane, bei der die Plastikbelastung der heimischen Bäche und Flüsse dokumentiert werden kann.

Oder ihr radelt ans Meer, wenn ihr ihm nahe seid, atmet Seeluft, erspürt, was für ein Schatz euch zu Füßen liegt und fasst diese Erfahrung in schöne Worte, die ihr dann mit anderen teilt :-). So haben es auch die Gewinner_innen unseres Wettbewerbes Blue Fiction gemacht, die ihre wunderbaren Meeres-Geschichten erstmals am 15. Juli auf der MS Wissenschaft in Heidelberg präsentieren.

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Autorin / Autor: Redaktion / Pressemitteilung - Stand: 8. Juni 2017
 
 
 

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