Unicorns don't swim

Autorin: Antje Wagner

In 22 ganz unterschiedlichen Geschichten zeigen unterschiedliche Autoren, wie Mädchen Geschlechterklischees durchbrechen.

In dem Kapitel "Unicorns dont swim" des gleichnamigen Buches geht es um ein Mädchen (Siiri) und ihren besten Freund (Paul), die ein Spiel programmiert haben, in dem ein Einhorn (Nika) übers Wasser kommen soll. Siiri gelingt dies auch. In der Klasse berichtet sie Paul davon. Paul will wissen, wann er das Spiel testen kann, wird aber von der Klassenlehrerin Frau Lindner unterbrochen. Frau Lindner berichtet der Klasse, dass sie noch einen Klassenausflug machen. Frau Lindner möchte mit der Klasse ins Puppentheater-Museum, doch die Klasse will ins Tropical-Island. Das ist ein Schwimmbad, wo die Klasse schon mal war, doch Siiri hat schlechte Erfahrungen dort gemacht und will auf keinen Fall dahin. Darauf meldet sie sich und schlägt vor ins Technik-Museum nach Berlin zu fahren. Die Klasse ist davon gar nicht begeistert und Frau Lindner macht eine Abstimmung. Natürlich sind alle fürs Tropical-Island. Nun stellt sich die Frage, wer das Geld einsammelt und die Karten kauft. Als sich niemand meldet, meldet sich Paul. Siiris bester Freund. Er sammelt das Geld ein, und Siiri fühlt sich von ihm verraten. Im Gamer „Paradies“ zocken die beiden dann eine Runde. Siiri sagt Paul nicht, dass sie sich von ihm verraten fühlt und klaut das Geld für die Karten. Siiri denkt, dass sie jetzt die Freundschaft zerstört hat, und weint, weil ihr bewusst wird, dass sie Paul auch verraten hat. Doch als sie am nächsten Tag in die Klasse kommt, ist die Überraschung groß, denn Paul hat zwar trotzdem Karten geholt (wahrscheinlich von seinen eigenen Geld) allerdings nicht fürs Tropical Island, sondern fürs Technik-Museum. Außerdem hat er ein T-Shirt an, auf dem „Unicorns don`t swim. They jump`n run“ drauf steht - daher der Titel des Buches.

Das war eine der Geschichten, die mir am besten gefallen hat. Allerdings gab es auch Geschichten, die ich besonders „abgedreht“ fand. Zum Beispiel eine Geschichte, wo eine Frau ihre Traumfrau findet, am nächsten Morgen aufwacht und ihre frische Ehepartnerin sich als Drache entpuppt. Oder aber eine Geschichte, wo eine Mutter ihre Familie verlässt und ihrer Tochter jede Woche einen Brief schickt. An ihrem 16. Geburtstag schickt sie ihr einen Brief, dass sie ihr jemanden mit dem Namen Nico vorstellen will. Dieser entpuppt sich allerdings als die Mutter selbst, die jetzt als Mann lebt.

Es geht in dem Buch ums Anderssein, mal verrückt und surreal, mal doch recht realistisch.

Besonders empfehlen würde ich dieses Buch Jugendlichen, die auf Gefühle oder ein paar abgedrehte Geschichten stehen.

Ich persönlich fand das Buch eigentlich sehr gut, da es abwechslungsreich und sehr interessant und verrückt war. Außerdem wird man richtig neugierig darauf, was im nächsten Kapitel auf dich wartet.

Erschienen bei Aviva Verlag

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Autorin / Autor: Annaleh - Stand: 9. Juni 2016
 
 

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