Tellerwäscherblues

Autorin: Heidi Hassenmüller

Flo, Sophia, Mark und Metin. Vier Jugendliche, die gerade ihre Mittlere Reife erhalten haben. Doch was sollen sie nun tun? Der Einzige, der einen Ausbildungsplatz hat, ist Metin. Er arbeitet in der Küche des Starkochs Henry Cartouche. Doch das hat er sich etwas anders vorgestellt. Statt mit dem berühmten Koch Seite an Seite zu arbeiten, ist er als ganz normaler Lehrling eingestellt, mit dem kleinen Unterschied, dass er in der Fernsehshow des Herrn Cartouche auftreten darf. Doch auch dort läuft nichts so, wie er dachte. Herr Cartouche kocht nicht selber, somit darf Metin dort nicht helfen. Stattdessen ist Metin nur der „Appetithappen“ wie Herr Cartouche selbst sagt.
Doch was ist mit den anderen drei? Flo träumt von viel Geld und das möglichst schnell und einfach. Sophia weiß nicht, was sie will. Sie hat sich bei mehreren Firmen beworben. Mark bekommt den Hintern nicht hoch und macht gerade so viel, wie nötig ist, um seine Eltern milde zu stimmen.
Werden alle am Ende bekommen, was sie wollen? Oder ist das, was sie wollen, etwas ganz anderes, als sie anfangs angenommen hatten?

Meine Meinung:
Ich finde das Buch sehr gut und flüssig geschrieben. Die Geschichte fesselt einen, obwohl das Thema vielleicht nicht jedermanns Sache ist. Doch wenn man einmal angefangen hat, liest man in einem Rutsch durch die ganze Geschichte durch. Die Jugendsprache ist gerade so weit vertreten, dass es einem nicht komisch vorkommt und man seine eigenen Worte und Sätze erkennt.
Das Buch ist aus allen vier Perspektiven der Jugendlichen geschrieben, die sich regelmäßig abwechseln. Besonders gefällt mir Sophias Part, denn ich persönlich kann mich mit ihr und auch ihrer Art am meisten identifizieren.
Die Idee mit den Perspektiven ist auch in dieser Hinsicht gut, dass die Geschichte viel lebendiger wird. Man hat alle Gründe und alle Ideen hinter den Handlungen.
Allerdings fällt es einem auch manchmal schwer, zu erkennen, wer gerade erzählt, da die Parts nicht deutlich abgetrennt sind. Manchmal schlägt man eine Seite um und findet sich plötzlich völlig aus dem Zusammenhang gerissen - in einer ganz anderen Geschichte, einer ganz anderen Handlung wieder.
Außerdem fand ich es des Öfteren schwer, zwischen Sophie und Flo zu unterscheiden, da sie ziemlich ähnliche Berufe ausüben.
Sonst ist das Buch sehr gut und wunderbar leicht zu lesen!

Erschienen im Klopp Verlag

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Autorin / Autor: carli - Stand: 30. August 2011
 
 
 

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