Spiegelkind

Autorin: Alina Bronsky

Buchcover Spiegelkind

Inhalt:
Normalität, das ist das einzige was Juliane Rettemi, kurz auch Juli genannt, kennt und auch möchte... denn sie will auf keinen Fall ein Freak sein. Denn Freaks sind nach ihrer Auffassung schmutzige und gewalttätige Leute. Doch eines Tages passiert etwas, das ihr Leben vollkommen auf den Kopf stellt. Denn als sie eines Tages nach Hause kommt, ist ihre Mutter spurlos verschwunden, aber niemand scheint sich so richtig dafür zu interessieren, was Juli sehr wütend macht. Doch dann erfährt sie ein Geheimnis über ihre Mutter und sie weiß nun nicht mehr so recht was sie denken soll. Sie erfährt, dass sie von einem Wesen abstammt, das es eigentlich nur in ihrer Fantasie und in Märchenbüchern gibt. Und als wäre das nicht genug, taucht auch noch dieses seltsame Mädchen in der Schule auf, welches sie nun betreuen soll. Sie heißt Ksenia und als wäre der Name nicht schon seltsam genug, ist sie auch noch tätowiert. Sie trägt eine Schlange auf ihrem kahlen Kopf, aber diese trägt ebenfalls ein Geheimnis in sich. Ab da begreift Juli, dass es noch etwas anderes gibt außer der Normalität zu entsprechen und immer nur das zu machen, was alle anderen von ihr verlangen. Sie macht sich auf die Suche nach ihrer Mutter und bekommt dabei Hilfe von ihrer nun neuen Freundin Ksenia oder auch Ksü genannt, und deren Bruder Ivan und das Abenteuer beginnt.

Meine Meinung:
Was soll ich sagen, das Buch ist nicht nur von außen der totale Wahnsinn. Auch die Geschichte ist sehr spannend. Gleich am Anfang der Geschichte geht es spannend los und mir fiel es schwer, das Buch aus den Händen zu legen. Die Protagonistin Juli ist ein, in ihrem Sinne normales Mädchen, welches allerdings nur die eine Seite des Lebens kennt, was wohl an der Erziehung ihres Vaters liegt. Sie reagiert oft sehr oberflächlich, aber meist schämt sie sich innerlich gleich wieder dafür. Durch ihre neue Freundin Ksü erfährt Juli, dass ihr normales Leben gar nicht so normal ist, wie es scheint und dank Ksüs Hilfe kommt sie der Wahrheit ein großes Stück näher. Ksenia (Ksü) ist einer meiner Lieblingscharaktere des Buches. Trotz ihres eigenen Geheimnisses ist sie eine fröhliche und aufgeweckte junge Schülerin, die allerdings überhaupt nicht der Norm entspricht, wie Juli sie kennt. Ksü ist tätowiert, trägt anstatt Röcke lieber Hosen und ein Jacket, aber dennoch freunden sich die beiden Mädchen an und es entsteht eine innige Freundschaft zwischen den beiden, welche mich sehr gerührt hat. Was sagt uns das? Auch unter den verschiedensten Menschen kann eine sehr enge Freundschaft entstehen und das ganz ohne Vorurteile :-)

Erschienen bei: Arena

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Autorin / Autor: scathach - Stand: 23. Februar 2012