Smalltown Girls - Der Tod kommt selten allein

Autorin: Josphine Mint

Buchcover Smalltown Girls - Der Tod kommt selten allein

Inhalt:
Charlie und Lu, zwei Mädchen die kaum unterschiedlicher sein könnten, wachsen behütet in einer Kleinstadt in Deutschland auf. Bis eines Tages Lus Bruder Jakob bei einem Autounfall stirbt. Lu verfällt in tiefe Trauer. Doch Charlie weiß etwas, das Lu nicht weiß: Jakob hatte zwei Monate vor seinem Unfall einen Traum über die genauen Umstände seines Todes. Als sie es Lu erzählt, glaubt diese ihr jedoch nicht und wirft Charlie vor, sich wichtigmachen zu wollen. Lu flüchtet sich in ihre Musik und ist wie besessen davon Charlie zur Sängerin zu machen. Ihre Freitage verbringen die beiden in ihrer Stammkneipe, der Bierbörse, oder im LIT, einem angesagten Klub mitten im Wald, wenn sie jemand dorthin mitnimmt. Charlie und Linus, in den sie schon seit Ewigkeiten verknallt ist, kommen sich näher, doch um mit ihm an einen See zu fahren, versetzt sie Lu bei einem geplanten Auftritt der beiden. Während eines Gewitters haben Charlie und Lu den gleichen Traum, ein Traum in dem sie beide sterben. Lu hält es für einen Zufall, dass sie das gleiche geträumt haben. Doch dann taucht Sunshine, ein Mädchen aus Berlin, in ihrem Dorf auf und auch sie hatte auch diesen Traum. Mittlerweile glauben alle drei, er sei eine Vision gewesen. Doch was tun, wenn man vielleicht nur noch wenige Monate zu leben hat?

Meine Meinung:
Als Auftakt einer Trilogie, wie „Smalltown Girls“ es ist, sollte ein Buch meiner Meinung nach spannender geschrieben sein. Während Einbandgestaltung und Klappentext zum Lesen einladen, war die Geschichte enttäuschend langweilig und zog sich besonders in der zweiten Hälfte sehr. Was mir hingegen gut gefiel, war die Darstellung des Lebens auf dem Land und der Schreibstil der drei Autorinnen Jeanette Wagner, Miriam Sachs und Ulrike Molsen, die unter dem Pseudonym Josephine Mint arbeiten und von denen, wie bei den Hauptpersonen des Buches, zwei vom Land und eine aus der Stadt kommen. Abschließend stelle ich fest, dass das Buch zwar gut geschrieben ist, die Geschichte jedoch ziemlich lahm und ohne jeglichen Höhepunkt. Mein Fazit: Nicht wirklich gut, aber auch nicht wirklich schlecht, irgendwo im Mittelfeld. Ich würde das Buch allen empfehlen, die gerne Bücher über tragische Liebe, Träume als Schicksalsüberbringer, traumatisierte Eltern und ihre Kinder und das Leben in einem Dorf lesen.

Erschienen bei: Beltz

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Autorin / Autor: matschi246 - Stand: 27. Februar 2012