Revolution morgen 12 Uhr

Autorin: Minu D. Tizabi

„Revolution morgen 12 Uhr“, ist der Debütroman der Autorin Minu D. Tizabi.

Erzählt wird von Sean, der Anfang 20 ist. Er schaut gerne Fußball, ist fasziniert von Paris - und befindet sich seit kurzem in der Psychiatrie. Diagnose: Depressionen mit Panikattacken. Hier jedenfalls lernt er Menschen kennen, die ihn verstehen. Und dann gibt es da noch die mysteriösen Anrufe aus Frankreich, die seinen tristen Alltag doch irgendwie spannend machen. Der rätselhafte Anrufer beschäftigt bald die gesamten Klinikfreunde. Und so wird ein Plan geschmiedet:

Die Freunde brechen aus, stibitzen sich ihre Medikamente und befinden sich in einer Bahn nach Berlin. Hier lösen sich manche Teile des Rätsels - und manche nicht. Und hier gibt es Olga, die irgendwie anders ist. Gut anders, findet Sean. Und so nimmt seine Geschichte ihren Lauf.

"Revolution morgen 12 Uhr" ist eines der ersten Bücher, das ich seit einer längeren Zeit gelesen habe. Entschieden habe ich mich für den Roman, da mir die Thematik psychische Gesundheit sehr wichtig ist. Im Buch spielt sie dann aber doch eher eine nebensächliche Rolle. Manchmal plätscherte die Geschichte etwas dahin und unter des Rätsels Lösung hatte ich mir persönlich etwas mehr erhofft. Dennoch hat mich der Roman meist gut abgeholt und ich fand es schön, einen kleinen Einblick in Seans Welt bekommen zu dürfen.


Erschienen bei Blumenbar

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Autorin / Autor: Julia B. - Stand: 15. März 2022