Kieloben

Autorin: Karin Nohr

Die Geschichte beginnt zunächst mit scheinbar zusammenhangslosen Mails zwischen Inga und ihren Brüdern, in denen sie sich über die Vergangenheit der Eltern austauschen. Ab Seite 60 fangen die drei Geschwister an, eigene Nachforschungen anzustellen und finden heraus, dass sie eine Halbschwester haben: Mette. Diese wohnt in Norwegen, Inga lebt in Berlin. Während die Jungs nichts mit dem neuen Familienmitglied zu tun haben wollen, treffen sich Inga und Mette und Inga fasst den Plan, in Norwegen noch einmal von vorne anfangen. In Norwegen kommen dann immer mehr Geheimnisse ans Licht…

Ich fand das Buch sehr fesselnd, und wollte wirklich gerne herausfinden, worum es dabei geht - und dass, obwohl das Buch anfangs sehr zusammenhangslos geschrieben ist. Ich kann nicht genau erklären, warum ich den Roman so verwirrend fand, aber ich konnte keine Ruhe finden, bevor ich den Inhalt nachvollziehen konnte. Aber ich muss zugeben, dass ich mehrmals kurz davor war, das Buch wegzulegen, weil es sehr schwer ist, ihm zu folgen.

Bis auf die ersten Seiten, die, wie schon erwähnt, etwas verwirrend sind, kommt während der Geschichte Spannung durch die Spurensuche auf und mit der Zeit wird die Geschichte klarer und verständlicher. Ich weiß nicht, ob es an mir liegt, doch durch die Gedankensprünge, die sich durch das ganze Buch ziehen, ist es sehr schwer, ihm zu folgen. Zwar erfährt man mit der Zeit worum es geht, doch dass die Autorin mal aus Mettes, mal aus Ingas Sicht und mal aus dem Leben der Brüder erzählt, ohne sichtbare Übergänge einzubauen, lässt die Geschichte sehr verwirrend wirken.

Ich kann dieses Buch Leuten empfehlen, die beim Lesen Ausdauer haben, denn es erfordert etwas Geduld zu verstehen, worum es geht.

Erschienen bei Grössenwahn Verlag

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Autorin / Autor: madleen - Stand: 17. Februar 2020