Influencerinnen in der Authentizitätsfalle

Studie untersuchte, wie weibliche Instagramer wahrgenommen werden

Weibliche Influencer, die zum Teil ihren Lebensunterhalt damit verdienen, dass sie aufgrund ihrer Ansichten und Vorlieben viele Follower haben, haben es in Wirlichkeit nicht leicht, denn egal wie sie sich darstellen, ob authentisch und echt oder eben nicht - sie werden genau dafür häufug kritisiert und belästigt. Das ist das Ergebnis einer neue Studie der Cornell University.

Das lässt Frauen auf Instagram in eine so genannte "Authentizitätsfalle" laufen: das Wesen der sozialen Medien zwingt sie dazu, Daten aus ihrem Privatleben zu teilen, aber gleichzeitig machen sie diese Infos dann anfällig für Missbrauch oder Beleidigungen.

"Die Menschen sind gezwungen, authentisch und 'real' zu sein, aber auf eine Weise, die wirklich eng definiert ist", sagte Brooke Erin Duffy, Co-Autorin der Studie. "Wenn sie zu real sind, wenn sie zu viel von ihren inneren Gedanken zeigen oder zu viel davon nach außen zeigen, fürchten sie Kritik. Sind sie aber nicht privat genug und präsentieren sich professionell, fürchten sie einen Rückschlag. Im Grunde kann eine Frau in den sozialen Netzwerken eigntlich nie gewinnen, besonders wenn sie eine große Fangemeinde hat."

Schon öfter zeigten Untersuchungen, dass Belästigungen auf Instagram nicht selten vorkommen, insbesondere bei Personen, die viele Follower haben. Frauen und Menschen aus Randgrupen sind davon besonders betroffen. Trotzdem gibt es gegen solche Vorfälle wenig Schutz für die Betroffenen, denn Kontrollen und Einschränkungen auf Instagram gibt es selten. Das führt dazu, dass die Frauen oft zur Selbstzensur greifen, bevor sie einen Post absetzen. Denn einerseits bemerken sie, dass die Follower mehr Interesse haben an Beiträgen, die persönliche oder private Informationen über ihr Leben preisgeben, andererseits fürchten sie, nicht anspruchsvoll und kreativ genug zu sein.

Für die vorliegende Studie interviewten Duffy und Co-Autorin Emily Hund von der University of Pennsylvania 25 professionelle oder angehende Instagrammerinnen in den Bereichen Mode, Schönheit und Lifestyle. Die Studienautorinnen hoffen, dass die Studie ein Bewusstsein dafür schafft, unter welchen Druck Influencerinnen stehen und dass es mehr Schutzmaßnahmen für sie in den sozialen Netzwerken geben müsse.

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