Im Jahr des Skorpions

Autorin: Isabell Pfeiffer

Im Jahr des Skorpions ist ein Abenteuerroman, die Hauptfigur ist Eleni. Sie hat sechs Zehen an jedem Fuß und hat ihre Mutter in den Tod getrieben. Wäre dieses ungeratene Kind nicht geboren, hätte sie es nicht durchfüttern müssen und das Essen für sich gehabt. Und seht euch ihre Augen an, genau wie die ihres Vaters, der unbrauchbare Störenfried hat die Mutter einfach mit dem Kind sitzen lassen. Im Dorf wird viel über das Mädchen getuschelt und seit dem Tod der Mutter ist sie bei ihrer Tante untergekommen. Diese will sie aber an den alten Bäcker verheiraten. Sie steht auf dem Markt als sie das erste Mal Bertot sieht. Der Fremde mit dem Äffchen auf der Schulter fasziniert sie und so kommt es, dass sie zusammen fliehen. Sie ziehen durch das Land und aufgrund eines  Missverständnisses wird Bertot entführt. Eleni fühlt sich schuldig und will ihn um jeden Preis aus den Fängen des kaltherzig regierenden Skorpions befreien. Sie und der Skorpion sind sich auf eine Art sehr ähnlich: Sie haben beide die Eigenart der sechs Zehen und was noch viel wichtiger ist: Sie sind beide im Jahr des Skorpions geboren. Doch was hat es damit auf sich? Auf der Suche nach Bertot trifft sie auf den blinden Schweinekämpfer Janosch und seine Mutter Alix. Die beiden scheinen viel über Bertot zu wissen und Janosch schließt sich ihr bei der der Suche nach Bertot an. Sie fallen nach kurzer Zeit den Soldaten in die Hände und werden somit Gefangene des Skorpions. Was bedeutet es im Jahr des Skorpions geboren zu sein? Inwiefern spielt Eleni  eine Rolle  für den Skorpion? Was hat Bertold mit der Sache zu tun?

Persönliche Meinung:
Ich persönlich finde, dass Buch ist ein ganz guter Zeitvertreib. Leider mehr auch nicht. Die Geschichte an sich ist eine ganz schöne, aber die Umsetzung gefällt mir nicht ganz so gut. Der Schreibstil ist nicht so fesselnd, wie ich ihn mir gewünscht hätte und ich hatte in diesem Roman nie einen Punkt, wo ich gedacht hätte: ich muss unbedingt weiter lesen!

Trotzdem ist das Buch nicht unbedingt langweilig. Das Buch ist voller Action und die Protagonistin bleibt nie für länger als 15 Seiten an einem Ort. Trotzdem schafft es die Autorin nicht, richtige Spannung aufzubauen. Sie hat es aber geschafft, die Personen nicht zu seicht auftreten zu lassen. So ist Janosch zum Beispiel ein hitzköpfiger Blinder, der seine Gefühle gerne preisgibt. Der einzige der absolut kein Profil zu haben scheint, ist Bertot: Er ist einfach nur perfekt.
Was mir aber besonders positiv ins Auge gestochen ist, ist die Hauptperson Eleni. Sie ist die meiste Zeit stark und kämpft alleine. Trotzdem wirkt sie nicht perfekt wie Bertot und hat auch ihre persönlichen Macken.

Das Cover gefällt mir nicht ganz so gut. Das Mädchen vorne drauf sieht schon arg komisch aus. Ohne Umschlag ist es tausendmal besser. Das Buch hat 248 Seiten und ist der erste Jugendroman von Isabell Pfeifer.

Erschienen im Cecilie Dressler Verlag

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Autorin / Autor: greti - Stand: 7. März 2011
 
 
 

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