Hide Out

Autor: Andreas Eschbach

Chris und seine Freunde sind noch immer auf der Flucht vor der Kohärenz, doch das Leben im Lager ist alles andere als einfach. Vor allem Chris fühlt sich dort sehr unwohl und kommt nur schlecht mit den primitiven Verhältnissen klar.
Um die Kohärenz aufzuhalten, beschließen die Flüchtlinge etwas zu unternehmen und die anderen Menschen aufzuklären, damit sie vor dieser neuen Gefahr gewarnt werden können. So kommen wieder die großen technischen Fähigkeiten von Chris ins Spiel, denn nur mit seiner Hilfe können sie dieses Vorhaben auch in die Tat umsetzen. Chris soll eine Massenmail an möglichst viele Menschen schicken und ihnen darin von der Kohärenz berichten. Im Lager ist dies jedoch nicht möglich und so muss er ein Internetcafé aufsuchen. Doch der Plan geht schief, denn als sich Chris’ Chip mit der Kohärenz verbindet, verliert er die Kontrolle …

"Hide Out" ist die Fortsetzung von "Black Out" und schließt beinahe nahtlos an der Handlung des Vorgängers an. Man sollte den ersten Teil daher unbedingt gelesen haben, um alle Begebenheiten zu verstehen, auch wenn der Autor Andreas Eschbach das Wichtigste noch einmal kurz zusammenfasst.

An Spannung mangelt es diesem Buch wirklich nicht, denn die Kohärenz wird immer mächtiger und somit wird es auch immer schwieriger, sich vor ihr zu verstecken. Leider ist das aber auch so ziemlich das Einzige, worum es in diesem Buch geht. Der Roman leidet etwas darunter, dass es sich hierbei um den mittleren Teil einer Trilogie handelt. Erklärungen gibt es kaum noch, alles, was man wissen muss, wurde schon im ersten Band erklärt und alles weitere wird vermutlich für den letzten Teil „aufgespart“. Neue Informationen oder Aufklärungen fehlen beinahe ganz - mit Ausnahme einiger Hintergrundinformationen zur Kohärenz.
Dennoch ist das Buch fesselnd, denn man fiebert mit allen Figuren mit. Man will wissen, ob es ihnen gelingt, etwas gegen diese Übermacht zu unternehmen und bangt mit den Charakteren um die Wette, auf was für Gegenschläge sie sich wohl gefasst machen müssen. Denn auch die Kohärenz bleibt natürlich nicht untätig.

Außerdem erfährt man in diesem Teil mehr über die verschiedenen Charaktere und bekommt somit die Chance, diese endlich näher kennen zu lernen. Einige von ihnen wurden ja im ersten Band nur flüchtig vorgestellt. Vor allem Serenity spielt in diesem Teil eine etwas größere Rolle, und man erhält einen besseren Einblick in ihre Gedanken und Gefühle.

Andreas Eschbachs Schreibstil ist genauso mitreißend wie im ersten Band und gleicht ein paar langatmige Passagen des Buches durch seine tolle Erzählweise wieder aus. Die verschiedenen Perspektiven sorgen für Abwechslung und ermöglichen einen Einblick in unterschiedliche Figuren. Insbesondere der Showdown am Ende ist wieder besonders gut gelungen. Nebenbei sorgt er dafür, dass man den dritten Band kaum noch erwarten kann und am liebsten sofort verschlingen würde.

Fazit:
Ingesamt ist "Hide Out" vielleicht ein wenig schwächer als der erste Teil, aber dennoch eine gelungene Fortsetzung einer Trilogie im Genre des Jugend-Thrillers, der es weder an Spannung noch an neuen (Zukunfts-) Ideen mangelt. Der dritte und letzte Teil verspricht nach diesem Ende noch fesselnder zu werden und gibt dem Leser hoffentlich die lang ersehnte Aufklärung über noch offene Fragen.

Erschienen: Arena Verlag

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Autorin / Autor: Stephie - Stand: 15. November 2011
 
 
 

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