Hauptsache intensiv!

Studie: Jede Bewegungsminute fällt ins Gewicht

Bild: LizzyNet

Wer abspecken will, muss nicht Marathon laufen oder stundenlang im Fitnessstudio schwitzen. Nein, jede einzelne Minute, in der sich der Mensch auf intensive Weise körperlich betätigt, hilft im Kampf gegen überflüssige Pfunde. Ein kurzer Sprint, um den Bus noch zu erwischen oder eine eilige hochgerannte Treppe sind durchaus brauchbare Bausteine, um die empfohlene Tageseinheit an Bewegung zu erfüllen.

Diese Empfehlung kommt - wie könnte es anders sein - aus dem Land der unbegrenzten Körperfülle, den USA. Dort wird seit geraumer Zeit versucht, der Volksepedemie Übergwicht Herr zu werden. So wird unter anderem geraten, sich wöchentlich mindestens 150 Minuten moderat bis lebhaft zu bewegen. Gesammelt werden können solche Bewegungseinheiten in Portionen von mindestens 8-10 Minuten.

Für wen acht Minuten aber schon eine schier unüberwindbare Hürde darstellen, der kann sich jetzt darüber freuen, dass auch noch kürzere Einheiten sinnvoll sein können - wenn sie denn intensiv sind und Herz und Lunge zum Arbeiten bringen.

Auch kurze Bewegungseinheiten lassen Pfunde purzeln
Das zumindest meinen ForscherInnen der University of Utah, die Daten einer großen Gesundheitsstudie ausgewertet hatten, in deren Rahmen rund 4.500 Erwachsenen eine Woche lang mit einem Bewegungsmesser herumgelaufen waren. Sie glichen die Bewegungsdauer und -intensität der ProbandInnen mit ihrem BMI ab. Und dabei zeigte sich, dass vor allem die allgemein etwas bewegungsärmeren Frauen gewichtsmäßig davon profitieren, kurze Einheiten intensiver Aktivität einzuschieben. Ihr BMI sank sozusagen mit jeder Bewegungsminute, die sie in ihren Alltag integrierten.

Wenn ihr euch nicht fit genug fühlt, 45 Minuten Intervalltraining zu machen oder 90 Minuten Fußball zu spielen, dann tanzt doch einfach mal ausgelassen auf euer Lieblingslied, hüpft auf einem Bein zum Kleiderschrank oder rührt in Windeseile einen zähflüssigen Spätzleteig. Das bringt das Herz in Wallung und tut dem Körper gut.

Auf wieviele Bewegungseinheiten kommst du?

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Autorin / Autor: Redaktion / Pressemitteilung - Stand: 4. September 2013