Green Day - ¡UNO!

"¡Uno!" von Green Day ist der erste Teil der Trilogie, gefolgt von "¡Dos!" und "¡Tré!.

Albumcover Green Day

Green Day sind bekannt für ihre aufwendig produzierten Alben. Die letzten beiden Platten „American Idiot“ (2004) und „21st Century Breakdown“ (2009) waren als „Rockopern“ konzipiert, welche die Geschichte des jungen Amerikaners „Jimmy“ bzw. des Paares „Gloria und Christian“ erzählten. Die Charaktere standen stellvertretend für die zunehmende Verunsicherung und Hoffnungslosigkeit der amerikanischen Bevölkerung im Zuge der Bush-Ära – starker politischer Stoff also.
Das neuste Projekt der amerikanischen Punk-Rock-Band ist (offiziell) eine Albumtrilogie, wobei „UNO!“ den Auftakt bildet. „Dos!“ und „Tré!“ werden innerhalb eines halben Jahres folgen (insgesamt 37 neue Lieder).
Jedes der Drei Bandmitglieder wird einmal auf dem Cover zu sehen sein –und Sänger „Billie Joe Armstrong“ macht auf „UNO!“ den Anfang. Allerdings, sieht es so aus als gäbe es noch die ein oder andere Überraschung: es existiert ein Albumcover namens „Quatro!“ mit einer Abbildung von Gitarrist Jason White – bis jetzt kein offizielles Bandmitglied.
Fast wirkt es, als habe Green Day anstatt einer aufwendigen inhaltlichen Inszenierung diesmal mehr Wert auf äußeren Wirbel gelegt.

Zwölf Stücke sind auf dem neunten Studioalbum „UNO!“ zu hören. Es sind zwölf gute Stücke, im typischen Green Day Stil: irgendwo zwischen laut und leise, zwischen aggressiv und melancholisch. Eine Ausnahme ist vielleicht „Kill the DJ“, der Song ist irgendwie etwas „tanzbarer“ als die anderen. Auch ohne ein durchgängiges Konzept, kann man sich das Album hervorragend am Stück anhören.

*Fazit:*
Ich liebe Green Day! Selbst wenn manche Songs populärer sind als andere – man muss nie ein Lied weiter schalten, weil es absoluter Mist wäre. Alle Lieder sind hör – und brauchbar. Mir haben die letzten beiden Konzept-Alben zwar besonders gut gefallen aber auch „UNO!“ kann ich sehr empfehlen. Es ist vielleicht etwas „lockerer“ und sicherlich sind die Texte weniger „tiefgründig“. Bei mir kam trotzdem das „Green Day Gefühl“ auf: man muss sich einfach irgendwie bewegen, wenn man diese Musik hört!

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Autorin / Autor: Kirsten Koch - Stand: 27. September 2012