Fachangestellte für Medien und Informationsdienste

Inca ist Azubine in einer Großstadtbibliothek und erzählt, was in diesem Beruf wichtig ist.

Wie bist du auf diesen Beruf gekommen?

Während der Oberstufenzeit des Gymnasiums habe ich überlegt, wo meine Stärken liegen und wofür ich mich schon immer interessiert habe. Ich mochte Deutsch sehr gerne, habe einen Ordnungsspleen ;) und bin eine totale Leseratte. Also habe ich ein Praktikum in einer Bibliothek gemacht und entschied mich dann für diesen Beruf.

Was lernt man denn genau in der Ausbildung? Und wie lange dauert sie?
Die Ausbildung dauert drei Jahre, aber natürlich hat man auch hier die Möglichkeit zu verkürzen. Man lernt zum Beispiel, wie man Medien (Bücher, CDs etc.) nach Regeln der formalen Erfassung bearbeitet und wie man sie bibliothekstechnisch ausstattet. Wie man Ausleihen, Rücknahmen, Mahnungen etc. bearbeitet und wie man Lieferungen und Rechnungen kontrolliert. Man lernt außerdem, Informationen und Medien für Kunden zu beschaffen, und man wirkt bei Ausstellungen und Veranstaltungen mit.

Was macht dir besonders Spaß an der Tätigkeit?

Besonders spannend finde ich die Öffentlichkeitsarbeit, weil man hier auch mal kreativ sein kann und mit den verschiedensten Menschen zusammen arbeitet - egal ob jung oder alt.

Und was hast du dir anders vorgestellt?

Mein Praktikum in der Oberstufe habe ich in einer kleinen Gemeindebibliothek (ca. 25.000 Medien) absolviert, dort war ein FaMI für alle Bereiche verantwortlich. Das fand ich toll, weil die Aufgaben vielfältig waren und man sehr gefordert war. Jetzt bin ich Azubine in einer Großstadtbibliothek (ca. 230.000 Medien); hier gibt es eine klare Hierarchie, was ein FaMI machen darf bzw. ein Diplom-Bibliothekar, dass finde ich sehr schade. Ich habe einfach gedacht, man hat mehr Mitspracherecht und Verantwortung und kann sich überall einbringen.

Was würdest du Mädchen raten, die in der Berufsorientierung sind?

Wenn ihr euch für eine Ausbildung entscheidet, dann nehmt den Beruf, den ihr erlernen wollt genau unter die Lupe. Und macht euch bewusst, dass es ein Unterschied ist, ob man in einem großen Betrieb arbeitet oder in einem kleinen Betrieb.

Vielen Dank für das Interview!

 
 

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