Erfahrungen bei einem Einstellungstest

Ein Einstellungstest ist lange nicht so schlimm wie man sich das vorstellt, wenn man sich auch gut vorbereitet hat - Sinja erzählt über ihre Erfahrungen

Ich hatte mich bei der Stadt Wuppertal für das duale Studium Bachelor of Laws/Verwaltungswirtin beworben und dann war es soweit: Ich hatte meinen ersten Einstellungstest und war super nervös, da ich keine Ahnung hatte, wie das sein würde. Mir wurde zwar vorher eine Liste mit den Prüfungsinhalten zugeschickt (was nicht sehr selbstverständlich ist), jedoch hatte ich mich trotzdem umfassend vorbereitet - man weiß ja nie! Ehrlich gesagt war ich zu geizig, um mir so ein Vorbereitungsheft für 50 € zu kaufen, also habe ich mir die verschiedenen Aufgaben aus dem Internet geholt. Sucht man ein bisschen, findet man tolle Tests und Aufgaben! Formeln und Regeln habe ich mir aufgeschrieben und jeden Tag gelernt, sowie ich jeden Tag so 2-5 Stunden gelernt und geübt habe. Und das rate ich jedem! Man gewöhnt sich an die Aufgaben und die lange Bearbeitungszeit, außerdem ist dies auch gut für die Rubrik `Merken`.

Es stellte sich jedoch heraus, dass das unnötig war. Ich war zwar schon eine Viertelstunde vor der vorgegebenen Zeit da, doch war ich lange nicht die Erste. Ca. 40 Leute für drei verschiedene Ausbildungen warteten mit mir auf den Test. Es waren so viele verschiedene Personen da: von einem blonden, herausgeputzten, reichen Mädchen bis zu einem Mann mit langen Haaren und Hut. Die Frage der Kleidungswahl war mit schwer gefallen, da ich mir aber vorstellen konnte, dass sie sich schon so einen ersten Einblick verschaffen wollten, kleidete ich mich angemessen, aber nicht zu extrem: Hose und Sneakers mit einer Bluse.

Lieber mehr auf Sorgfältigkeit achten
Die junge Frau der Firma war sehr nett und führte uns locker durch die verschiedenen Aufgaben. Natürlich hatte jeder Zweite andere Aufgaben, damit man nicht abguckt. Der erste Teil bestand aus den sprachlichen Fähigkeiten, wie Grammatik und Zeichensetzung etc. Für jede Aufgabe gab es ein Beispiel und man konnte Fragen stellen, bevor es richtig anfing. Für jede Aufgabe hatte man eine bestimmte Zeitangabe, damit man auch ja unter Druck gesetzt wird. Wichtig: Man kann meist nicht alle beantworten, deshalb auch lieber mehr auf Sorgfältigkeit achten und nichts auf gut Glück ankreuzen. Bei dem Test gibt das dann Minuspunkte, wenn es nicht richtig ist.

Wie man daraus schließen konnte, waren manche Aufgaben Multiple-Choice-Aufgaben, manche jedoch nicht. Zwei Typen haben mich besonders aufgeregt: Die haben einfach auf die Fairness verzichtet und immer früher angefangen und das Aufgabenblatt schon vorher durchgelesen - Typen…

Nach dem ersten Teil, der ca. 2 Stunden ging, gab es eine Pause. Viele Gespräche gab es nicht, da jeder sich wahrscheinlich dachte: Jeder ist sich selber der Nächste. Da ist es schon fast schade, dass man Handys hat, um sich mit sich selbst zu beschäftigen. Der zweite Teil befasste sich dann mit logisch-mathematischen Aufgaben, wie Grundrechnen, Merken, Figuren und ging wieder zwei Stunden. Die Zeit verfliegt und so wirklich Zeit nervös zu sein hat man auch nicht. Die Frau von der Firma war so entspannt, dass das auch irgendwie ansteckte.

Mein Fazit
Ein Einstellungstest ist lange nicht so schlimm wie man sich das vorstellt, wenn man sich auch gut vorbereitet hat! Die meisten Aufgaben sind sehr human, und man sollte sich nicht zu sehr unter Druck setzen lassen, oder sich nicht zu sehr über Typen aufregen :-p. Mein Ergebnis weiß ich leider nicht, dass erfahre ich erst nächste Woche. Soweit ich weiß, muss man aber bei den meisten nur 60% richtig haben.

Autorin / Autor: Sinja Husmann - Stand: 25. Mai 2016
 
 
Frau vor Einsen und Nullen
 
 
 

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