Die Assassine

Autor: Joshua Palmatier

In dem Buch „Die Assassine“ von Joshua Palmatier geht es um das Leben und die Reise von Varis, die von einer besonderen Gabe auf ihrem Weg zu einer echten Assassine begleitet wird.

Die junge Varis wächst in einer Stadt am Rande der Vernichtung als obdachlose Weise auf und muss jeden Tag aufs Neue für ihr weiteres Leben kämpfen. Immer mehr Probleme, wie z.B. Hungersnöte, bedrohen die Existenz von Menschen. Besonders stark sind diese aus dem Armenviertel betroffen und es herrscht Feindseligkeit und Misstrauen zwischen ihnen.

Doch Varis ist nicht ganz machtlos, denn sie besitzt eine geheimnisvolle Gabe: Sie kann hinter die Fassaden der Menschen blicken und deren wahre Natur durch Farben feststellen. Diese Kunst ist oft sehr hilfreich, doch wird es problematisch, als sie merkt, dass die angeblich „Guten“ gar nicht so gut sind, wie sie sich geben… Der Assassine Erick bietet ihr an, sie auszubilden und Varis nimmt dankend und in der Hoffnung auf ein besseres Leben an. Auch kommt hinzu, dass sie nun nicht mehr allein ist. Alles scheint sich zum Guten zu wenden, doch Varis` Gabe zeigt ihr nur allzu deutlich, dass mit vielen Menschen etwas nicht stimmt und dass Einige, die getötet werden sollen, wahrhaft unschuldig sind!

Eigene Meinung:
Varis ist nicht die starke, unbezwingbare Heldin, sondern eine Heldin, die Schwächen hat und gegen ihr trauriges Leben oft allein ankommen muss. Der Leser gewinnt einen ausführlichen Einblick in ihr Leben und ihre Gedanken. Unterstrichen wird dies durch die Ich-Perspektive, aus der das Buch geschrieben wurde.

Die Geschichte ist größtenteils sehr realistisch und spannend geschrieben. Teilweise waren die Ausführungen zu Varis jedoch zu ausführlich und somit hat sich das Buch in die Länge gezogen. Ich musste es immer wieder zur Seite legen und habe recht lange zum Lesen gebraucht. Dies ist, angesichts der tollen Ideen, die der Autor in die Geschichte hat einfließen lassen, sehr schade.

Ganz jungen Lesern wäre zu diesem Buch meiner Meinung nach nicht zu raten, da die Handlung recht schonungslos, blutig und stark deprimierend ist. Auf fortgeschrittene Leser kann sie, gerade aufgrund ihrer „Andersartigkeit“, sehr erfrischend wirken. Die anderen Charaktere des Buches wirken neben Varis leider sehr blass, was teilweise an der Ich-Perspektive, aber auch an der starken Ausarbeitung der Hauptfigur liegt.

Fazit:
Zusammenfassend kann man sagen, dass dies ein solider Fantasyroman ist, der jedoch nicht für jede Lesergruppe geeignet und teilweise auch sehr langatmig ist. Pluspunkte bekommt er besonders durch eine sehr sympathische Hauptprotagonistin sowie die wunderbare „Grundidee“.

Erschienen bei: Luebbe

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Autorin / Autor: purpurfalter - Stand: 28. Februar 2011
 
 
 

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