Der Zorn der Regenmacher

Autor: Timo Leibig

Das Buch „Der Zorn der Regenmacher“ von Timo Leibig spielt in einer spätmittelalterlichen Fantasy-Welt, in der Magie (noch) nicht ausgestorben ist.

In der Küstenstadt La Harb lebt die junge Frau Leyna, die sich darauf vorbereitet,  Professin bei der Gilde der Zeichen zu werden, einer magischen Vereinigung, die mit ihren Zeichen Menschen bei der Heilung unterstützen kann. Doch ihre Heimatstadt ist nicht mehr das, was sie einmal war: Eine riesige Regenglocke scheint über der Stadt zu hängen, es hört nicht mehr auf zu schütten und Vorräte werden vernichtet. Auch Menschen, die von einer mysteriösen Krankheit befallen sind, werden zur Gilde gebracht, bis der unbarmherzige Richter Simeone befielt, sie zu „erlösen“, weil er sie für das Unheil verantwortlich macht. Wer sich nicht daran hält, soll schließlich sogar in den Kerker kommen. Schlecht für Leyna, denn ihr Vater ist ebenfalls befallen und sie will ihn auf keinen Fall aufgeben.

Gleichzeitig geraten die Zwillinge und Schmuggler Nante und Henning in eine fast auswegslose Situation: Sie haben sich mit einer adeligen Bande angelegt und sind jetzt in deren Händen. Um zu überleben, versprechen sie, einen Auftrag zu erfüllen, der sie nach La Harb führt.

Leyna versucht weiterhin, ihren Vater zu verstecken und bringt ihn dafür sogar in die Gilde, aber trotzdem glaubt der alkoholsüchtige Nachbar, dass sie einen Befallene versteckt und meldet das dem Richter, der sogleich eine Untersuchung startet. Zwar findet er keine Beweise, aber er steckt sie trotz in den Kerker und foltert sie sogar, um ein Geständnis zu erzwingen.
Inzwischen sind die Zwillingen in La Harb angekommen und geraten sogleich in eine Barschlägerei, bei der bei Nante das Zeichen der Fratera sichtbar wird, was ihn als Schmuggler ausweist, sodass die beiden ebenfalls in den Kerker gesteckt werden, wo sie zufällig in die gleiche Zelle wie Leyna kommen.
Werden sie es schaffen, sich zu befreien und gemeinsam die Stadt zu retten?

Mir hat das Cover des Buches sehr gut gefallen, weil es die Atmosphäre im Buch perfekt widerspiegelt. Außerdem finde ich es schön, dass der Titel leicht abgehoben ist. Die Karte und die Zeichen auf der Rückseite des Covers haben den äußeren Eindruck vom Buch perfekt gemacht.

Inhaltlich kann das Buch leider nicht ganz damit mithalten, weil es  für mich manchmal ein bisschen zu abstrakt und zu viel Fantasy war.. Trotzdem ist es ein natürlich ein schönes Buch, das aber für mich nie das Potential haben wird, ein Lieblingsbuch zu werden.

Das Buch würde ich an Leser_innen ab 13 empfehlen, die sowohl Thiller als auch als auch Fantasy mögen.


Erschienen bei Penhaligon

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Autorin / Autor: Miriam K. - Stand: 10. Juni 2021