Der Sommer als ich beinahe vom Blitz getroffen wurde

Autor: Danette Haworth
übersetzt von Brigitte Jakobeit

Violet ist mit ihrem Leben ausgesprochen zufrieden. Auch wenn sie keinen Vater mehr hat, ihre Mutter nur wenig Geld verdient und sie in einem Kaff irgendwo in Florida lebt. Dafür aber hat sie ihre besten Freunde Eddie und Lottie, mit denen sie jeden Tag aufs Neue spannende Abenteuer erlebt. Doch dann zieht die zickige Melissa nach Mitchell Hammock und zu Violets Bedauern freundet sich Lottie immer mehr mit Melissa an. Irgendwie auch verständlich. Melissa ist höflich, hübsch, gut erzogen und reich. Nur Violet sieht das ein wenig anders. Für sie ist Melissa eine beste Freundin-Diebin; und sie will das, so gut es geht, verhindern. Lottie mag aber beide gleich und deswegen versteht sie nicht, warum Melissa und Violet nicht miteinander klar kommen. Die meiste Zeit verbringt Violet nun bei Eddie, ihrem Sandkastenfreund, und die zwei haben wenigstens richtigen Spaß gemeinsam. Nicht so wie Lottie und Melissa, die nur ans Schminken und an BHs denken. Als gerade Gewittersaison ist, lädt Lottie Violet wieder einmal zu sich nach Hause ein. Die beiden beschäftigen sich gerade in der Küche. Plötzlich zieht ein Gewitter auf und ein Blitz schlägt ein - in den Ofen:

"Ein statisches Knistern rast über meine Kopfhaut und dann die Arme hinunter. Mir stehen alle Haare zu Berge. Wie in Zeitlupe sehe ich Lottie an und versuche, ihren Namen zu sagen. Dann fährt ein Lichtblitz die Küchenwand entlang und flammt aus dem Ofen und gleichzeitig, rrrumms! explodiert eine Bombe"

Violet  schreibt einen Brief an die Zeitung. Sie sucht um Hilfe für ihre beste Freundin und ihre Familie an, deren Haus vom Blitz getroffen wurde. Lotties Familie bekommt Hilfe! Aber was wird aus Melissa und vor allem wie geht es weiter mit Eddie? Ist es mehr als gewöhnliche Freundschaft??

Meine Meinung:
Zuerst mal ein Lob an die Autorin, Danette Haworth, dass sie für so eine umfassende Story weniger als 150 Seiten gebraucht hat. Auf wenigen Seiten wird eine eigentlich ziemlich ausführliche Geschichte erzählt. Und jetzt kommt auch schon der "negative" Teil meiner Meinung. Schon der erste Satz ging über fünf Zeilen und das war selbst für mich, eine leidenschaftliche Leserin, ein ziemlich anstrengender Einstieg in das Buch. Die Handlung selbst empfand ich ziemlich altmodischen, wenn nicht sogar kindisch und für ältere Leser ist "Der Sommer, als ich beinahe vom Blitz getroffen wurde" nicht wirklich zu empfehlen. Die passende Zielgruppe für dieses Buch zu finden ist sicher nicht einfach, denn auch jüngere Leser, für die das Thema passender wäre, würden sich eher schwer tun bei den langen Sätzen und den teilweise komplizierten Abläufen.

Fazit:
Auch wenn mir das Buch weniger gut gefallen hat, bereut habe ich es nicht, es zu lesen. Im Großen und Ganzen war es eine interessante Geschichte mit quirligen Charakteren, das man locker mal an einem verregneten Tag lesen kann!

Erschienen bei: Carlsen

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Autorin / Autor: little-coconut - Stand: 17. Mai 2011
 
 

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