Delhi Love Story

Autor: Swati Kaushal

Einige Jahre nach dem Tod ihres Vaters zieht Anisha mit ihrer Mutter nach Neu Delhi.
Zurück ins Heimatland. Obwohl sie einige Verwandte dort hat und schon einige Male zu Besuch war fühlt Ani sich in Indien sehr fremd. Ihr Zuhause ist in Minnesota, dort wo ihre Freunde sind, dort wo sie alles an ihren Vater erinnert, dort wo sie sich geborgen fühlt.

Ani lässt alles über sich ergehen, denn sie liebt ihre Mutter und möchte sich ihr nicht in den Weg stellen. Doch eigentlich sieht sie nur einen Vorteil des Umzuges: sie lernt ihre Familie väterlicherseits kennen, mit der sich ihre Eltern lange Zeit vor Ani’s Geburt zerstritten hatten.

Mit Hilfe ihres Cousins Keds, mit dem sie in Kindertagen viel Zeit verbracht hat, schafft Anisha es sich in der Schule zurecht zu finden und  findet sogar einige neue Freunde.


Zu Hause ist Ani meistens alleine, denn ihre Mutter ist ein echter Workaholic. Sie verbringt mehr Zeit mit Computer und Arbeitskollegen als mit ihrer Tochter, das setzt Ani sehr zu, auch wenn sie es sich nicht anmerken lässt. Derweil hat Ani sich mit ihrer Nachbarin Rani angefreundet.
Eines Tages passiert etwas wirklich Dramatisches und Rani zieht bei Ani und ihrer Mutter ein. Zuerst findet Ani es cool, doch mit der Zeit ist sie genervt von der perfekten, braven und vorbildlichen Rani und eifersüchtig, weil ihre Mutter nun noch weniger Zeit für sie hat.

Ani verbringt immer mehr Zeit mit dem Studenten Kunal, dem sie sich sehr hingezogen fühlt.
Zu Hause scheint alles so harmonisch, doch Ani fühlt sich nur noch fehl am Platz.
Irgendwann platzt ihr der Kragen und sie flüchtet zu ihrer Oma (väterlicherseits) nach Bhopal. Aber gehört sie wirklich dort hin?

Meine Meinung:
Meine Meinungen zu dem Buch sind geteilt. Einerseits hat es etwas Besonderes, doch andererseits ist der Schreibstil etwas gewöhungsbedürftig, außerdem hat mir das gewisse Etwas gefehlt. Außer Keds waren mir alle Charaktere ziemlich unsympathisch  und das Ende war zu abrupt. Trotz allem ist das Buch lesenswert, denn es gibt einem einen Einblick in die indische Lebensart und man merkt, dass die Autorin selbst indischer Herkunft ist. Dazu kommt, dass man sich ziemlich gut in die Hauptfigur (Anisha) hineinversetzen kann und ihre Gefühle nachvollziehen kann.

Cover: 
Zwar finde ich die Schrift nicht ganz passend, doch das indische Mädchen sieht aus, als wäre es gerade einem Bollywood-Film entsprungen. Insgesamt finde ich das Cover sehr ansprechend und passend zur Geschichte.

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Autorin / Autor: lilly1996 - Stand: 23. Februar 2011
 
 
 

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