Das Blatt wenden

Tipps zum Papier sparen am "Internationalen Tag des Baumes"

Heute schon einen Baum umarmt? Nicht? Dann wird es Zeit, denn Bäume haben heute ihren Ehrentag: Seit nunmehr 60 Jahren wird am 25. April der Internationale Tag des Baumes begangen. Die Idee für diesen Tag geht auf einen US-amerikanischen Farmer und Journalisten im baumarmen Nebraska zurück, der bereits 1872 einen jährlichen Tag des Baumes gefordert hatte - ein Tag, an dem Bäume geflanzt werden und die Bedeutung des Baumes und der Wälder stärker ins Bewusstsein der Menschen gerückt werden soll.

Anlässlich dieses Tages weist die Verbraucher Initiative e.V darauf hin, dass wir weltweit 13 Millionen Hektar, also 130.000 Quadratkilometer Wald verlieren. Das entspricht ungefähr der Fläche von Griechenland.

Besonders wir Menschen in den Industriestaaten tragen mit unseren Konsumgewohnheiten dazu bei, dass Bäume in den großen Waldnationen für Holz, Agrargüter, Rinderzucht und Futtermittel abgeholzt werden.
Wald, der angesichts des Klimawandels auch dringend als CO2-Speicher gebraucht wird. Denn diese immense Waldvernichtung verursacht rund 20 Prozent der globalen Treibhausgasemissionen, mehr als alle Autos und Flugzeuge der Welt zusammen.

Dabei gehen schätzungsweise 47 Prozent des weltweit geernteten Holzes als Holz- oder Zellstoff in die Produktion von Papier, Pappe und ähnlichen Produkten. Allein für die deutschen Papier- und Zellstoffimporte wird weltweit jährlich eine Fläche von zirka 590.000 Hektar Wald – doppelt so groß wie das Saarland – gerodet. Jeder Deutsche verbraucht im Durchschnitt 235 Kilo Papier pro Jahr für Küchenrollen, Pappbecher, Werbeprospekte, Druckerpapier und Taschentücher. Damit liegt Deutschland EU-weit an der Spitze.

Dagegen lässt sich etwas tun! Unter dem wörtlich zu nehmenden Motto "das Blatt wenden" gibt die Verbraucher Initiative darum anlässlich des Internationalen Tag des Baumes Tipps, wie sich der Papierverbrauch reduzieren lässt:

  • Verwendet Recyclingpapier, möglichst mit dem Blauen Engel, nicht nur für graphische Papiere wie Druckerpapier, Zeichenblöcke und Schulhefte, sondern auch bei anderen Papierprodukten wie Taschentüchern, Küchen- und Toilettenpapier
  • Greift bei übrigen Papierprodukten zu denen, die das FSC-Zertifikat tragen.
  • Lest am Bildschirm und druckt nur, was wirklich gebraucht wird. Wer viele Seiten ausdrucken muss, kann die Vorlage verkleinern oder mehrere Seiten auf ein Blatt drucken.
  • Nutzt Schreib- und Kopierpapier doppelseitig, auch als Schmierpapier.
  • Entsorgt Altpapier entweder in der Altpapiertonne oder bei Sammelstellen.
  • Vermeidet Werbeprospekte und Postwurfsendungen durch „Keine-Werbung-Aufkleber“ am Briefkasten oder Eintrag in die sogenannte „Robinson-Liste“.
  • Trinkt Kaffee, Kakao und andere Getränke statt aus Pappbechern aus Tassen oder Trinkflaschen.
  • Leiht euch Bücher aus, kauft gebrauchte und gebt eure gelesenen weiter.

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Autorin / Autor: Pressemitteilung / Redaktion - Stand: 25. April 2012
 
 
 

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