Coolness und Charisma

Studie: Jugendliche fühlen sich zwar gut auf die Zukunft vorbereitet, nur wenige glauben aber an ihren sozialen Aufstieg

Was denkt ihr, welche Eigenschaften und Fähigkeiten in Zukunft wichtig sind, um im Beruf erfolgreich zu sein? Und glaubt ihr, dass ihr diese Zukunftskompetenzen auch habt? Wer hilft euch dabei, diese Fähigkeiten zu erlernen?

Solche und ähnliche Fragen über Zukunftsoptimismus, Zukunftskompetenzen und „Future Readiness“ waren das Thema einer repräsentativen Studie, bei der 1.102 Jugendliche im Alter von 14 bis 24 Jahren befragt wurden.

Die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) veröffentlichte kürzlich in Kooperation mit dem SINUS-Institut die Ergebnisse und stellte fest: Jugendliche schauen optimistischer in ihre eigene Zukunft als in die der Gesamtgesellschaft. Viele glauben an ihre Fähigkeiten, wobei allerdings Mädchen und junge Menschen mit niedrigem Bildungsabschluss denken, dass ihre IT-Kompetenzen zu gering seien - beziehungsweise, dass diese auch nicht so wichtig seien. Allgemein denken Mädchen, sie seien weniger gut auf die Zukunft vorbereitet als Jungen, wobei sie sich bezogen auf drei Themen in der Selbsteinschätzung deutlich positiver bewerteten als die männlichen Teilnehmer: Auf die Frage, ob sie sich in gut in andere hineinversetzen können, sagten 12 Prozent mehr Mädchen als Jungs "da bin ich eher gut", beim Thema Fremdsprachen lernen sagten sogar 14 Prozent mehr, dass sie das gut können und 14 Prozent mehr Mädchen gaben selbstbewusst an, dass sie gut einschätzen können, ob Produkte unter fairen Bedingungen hergestellt werden. Das sollten Arbeitgeber im Nachhaltigkeitsbereich sich also unbedingt merken ;-).

Wie ist die Arbeitswelt von morgen?
Die meisten für die Studie Befragten gehen davon aus, dass die zukünftige Arbeitswelt sehr komplex sein wird und von ihnen verlangt, widerstandsfähig gegen Stress zu sein und gut in Teamwork und Zeitmanagement abzuschneiden. Auch glauben viele, dass der „Coolness“-Faktor, also die Fähigkeit, den Überblick und einen kühlen Kopf in der schnellen Informationsgesellschaft zu behalten, eine große Rolle spielen wird, und dass es wichtig sein wird, ein bestimmtes „Charisma“ auszustrahlen, also selbstsicher aufzutreten und eigene Ideen gut zu präsentieren. Allerdings stellen sich beide Geschlechter in beiden Kategorien die schlechtesten Zeugnisse aus.

"Zukunft braucht Zuversicht"
Frank Hinte, Geschäftsführer der DKJS: „Jugendliche können gut abschätzen, worauf es für sie in der Zukunft ankommt. Finden sie keine passenden Angebote, sind sie bereit, sich wichtige Fähigkeiten selbst beizubringen. In einer Zukunft, in der die Halbwertszeiten von Fachwissen immer kürzer werden, geht es darum, den Glauben an die Schaffenskraft, den Mut zur Veränderung und die Motivation zum Lernen zu stärken. Zukunft braucht Zuversicht – in einer sich immer schneller wandelnden Arbeitswelt haben diejenigen eine Chance auf Teilhabe, die mit Veränderungen kompetent umgehen können.“

"Gedämpft-optimistisch“
Dr. Marc Calmbach, Director Research & Consulting SINUS: „Die Ergebnisse zeigen eine gewisse Verunsicherung in der jungen Generation. Zwar fühlen sich die meisten Jugendlichen gut auf die Zukunft vorbereitet, an sozialen Aufstieg glauben aber nur wenige. Die Jugend ist heute eher gedämpft-optimistisch.“

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