Blutiger Kuss

Autorin: Stephanie März

Inhalt:
Matthew ist ein Vampir. Vor rund 200 Jahren wurde er gegen seinen Willen verwandelt. Von wem? Das weiß er nicht mehr. Auch seine Erinnerungen lassen zu wünschen übrig. Es gibt so gut wie nichts, das er noch weiß. Er hasst sein Leben, hasst es, Blut trinken zu müssen. Am liebsten würde er seiner Existenz ein Ende setzen. Um sich selbst nicht so blutrünstig zu erscheinen, trinkt er nur das Blut von anderen Vampiren, menschliches verschmäht er. Immer unglücklicher wird er, bis er schließlich auf die kleine Curly trifft. Schon vom ersten Augenblick an ahnt er, dass die achtjährige etwas Besonderes ist. Als er schließlich auch noch ihre Schwester Melody kennen lernt, gibt ihm diese neuen Lebensmut. Vom ersten Blick an ist er verzaubert von ihr. Doch er kann sie nicht lieben, er ist ein Vampir. Er versucht, den Kontakt so gering wie möglich zu halten, doch als Melody dann Curly bei sich aufnehmen will, da die Eltern der beiden vor kurzem verstorben sind, und die Behörde Melody die Kleine nicht geben will, da sie keinen festen Wohnsitz hat, nimmt Matthew die Geschwister kurzerhand bei sich auf.
Dort stellt sich dann auch heraus, dass Melody erkannt hat, dass Matt ein Vampir ist und sie erzählt ihm, dass sie Jägerin ist. Eigentlich müsste sie ihn umbringen, doch ihre Liebe zu ihm verbietet es. Außerdem weiß sie ein Mittel, das Matthew wieder zum Menschen werden lassen wird. Allerdings scheint ein anderer Vampir aus Mattews Vergangenheit etwas dagegen zu haben, denn er will sich unbedingt mit Mattew treffen, als dieser auf einer Vernissage in Paris ist. Und so trifft der Vampir, der keiner sein will, auf seinen wohl größten Gegner – im Schatten des Eiffelturms…

Fazit:
Das Cover wirkt vielversprechend und die Story an sich ist sehr interessant, allerdings hat mich die Umsetzung nicht wirklich überzeugt. Sätze für Kleinkinder mit ewigen Beistrichfehlern erschweren das Lesen ungemein. Bei anderen Büchern kann ich mich oft nach wenigen Seiten schon in die Hauptperson hineinversetzen, was bei Matthew überhaupt nicht der Fall war. Teilweise hat Autorin Stephanie März begonnen, Gefühle in das Buch zu bringen, - oder besser gesagt, wollte es versuchen -, brach dann nach kurzer Zeit allerdings wieder ab, so dass man das Gefühl hat, ständig halbfertige Teile des Buches zu lesen.

Auf mich wirkt ‚Blutiger Kuss – Gefangen in der Ewigkeit‘ ein bisschen wie eine Schülerlektüre. Die Story ist eher für Teenager, allerdings gleicht der Schreibstil öfters dem von Kinderbüchern. Allerdings hat mir eines an diesem Buch wirklich extrem gut gefallen: zwischendurch tauchen immer in die Geschichte eingearbeitete Zitate auf. Diese sind wunderschön und verleihen dem Buch doch noch eine lesenswerte Note.

Alles in allem würde ich das Buch nicht unbedingt an jemanden weiterempfehlen, denn Fehler und einfache Sätze (z.B. öfters Satzanfang mit Ich) stören; trifft das allerdings nicht auf einen zu, ist es sicher sehr interessant und spannend zu lesen, vor allem gegen Schluss hin ;)

Erschienen im Verlag Torsten Low

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Autorin / Autor: klexxx - Stand: 14. März 2011
 
 

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