Azureus & Pygmalion

Autor: Marcus Hammerschmitt

Inhalt
Azureus ist beruflich viel im Internet - genannt Dorf - unterwegs. Er ist ein sogenannter Scout und spürt Dinge auf. Als er einen Auftrag vermasselt, verliert er seinen Job. Als wäre das nicht genug, hat er sich auch noch den Troll Pygmalion eingefangen. Trolle sind zum Beschützen da, aber Azureus möchte keinen Troll; er geht ihm im Gegenteil sehr auf die Nerven. Aber Pygmalion scheint ein besonderer Troll mit besonderer Software zu sein, und er ist sehr hartnäckig.

Bald bekommt Azureus einen neuen Auftrag. Er wird vom "Böhmischen Bischof" quasi entführt und soll nun für ihn im Dorf ein ganz bestimmtes Buch finden. Seine Suche führt ihn u.a. nach Atlantis, nach Troja und nach Paris.

Meine Meinung
Es hat etwas gedauert, bis ich mit dem Buch wirklich warmwerden konnte. Es war irgendwie alles sehr verwirrend, sehr futuristisch und einfach zu unglaubwürdig und fantastisch. Auch haben mir ein paar Informationen gefehlt. Wenn ich mich nicht irre, wird nirgends erwähnt, in welchem Jahr die Geschichte spielt. Es muß aber sehr weit in der Zukunft liegen, denn Azureus reist zurück ins Jahr 2000 und erzählt, wie altmodisch alles damals war.

Dafür leben die Menschen jetzt scheinbar mehr im Internet als im wirklichen realen Leben, und es gibt Dinge, die für mich kaum vorstellbar sind.

Also, man benötigt auf jeden Fall eine gute Portion Fantasie, damit man sich in diese Geschichte hineinversetzen kann. Der Schreibstil ist aber durchaus sehr leicht und flüssig, und das Buch läßt sich relativ leicht und schnell lesen.

Für mich persönlich waren aber die Geschehnisse zu schnell vorüber, bzw. es passierte irgendwie zu viel. Kaum ist Azureus z.B. in Atlantis, findet er sich im nächsten Kapitel schon im Trojanischen Pferd wieder. Es wäre schön gewesen, wenn der Autor das ein bißchen weiter ausgebaut hätte.

Und was mich auch ein wenig gestört hat, waren solche Begriffe wie „Schlampe“ und „Arschloch“. Die haben meiner Meinung nach in einem Jugendbuch nichts zu suchen! Vielleicht bin ich ein wenig altmodisch, aber auf diese Ausdrücke hätte der Autor besser verzichten sollen. Ein Jugendbuch sollte in gewisser Weise auch ein bißchen vorbildlich sein.

Ich würde dieses Buch nur Lesern empfehlen, die gerne Romane lesen, die in der Zukunft spielen.

Erschienen bei: Sauerländer

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Autorin / Autor: myrvete - Stand: 23. Mai 2011
 
 

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