Hauptperson und andere Figuren

Lass deinen Ideen gleich von Anfang an freien Lauf

Bevor es losgeht, musst du eine Protagonistin oder einen Protagonisten und verschiedene Charaktere schaffen. Um in deiner Geschichte Spannung zu erzeugen, muss es dir gelingen, dass sich die LeserInnen mit deiner Hauptperson identifiziert. Das heißt, sie sollen sich in die HeldIn hinein versetzen, sollen mit ihr "leben" und mir ihr fühlen, deshalb solltest du sie sehr genau beschreiben können.

Wer ist die Hauptfigur in deiner Geschichte?

Wieso ist die Figur der Held/die Heldin und wie ist sie beschaffen?

  • Beschreibe die ProtagonistIn (es können auch mehrere sein, zum Beispiel zwei Freundinnen oder ein Tier) gleich in deinem Ideenheft. Du solltest deine ProtagonistIn genau kennen: Überlege dir, wie sie aussieht, was sie trägt und wie sie sich verhält. Schreibe dir dazu Stichpunkte auf.
  • Achtung! Schreibe nicht: "sie ist sympathisch." Lass das die LeserIn selbst entscheiden, verleihe deiner ProtagonistIn besser Eigenschaften, die sie in den Augen der LeserIn sympathisch macht.

Wer ist die Figur des Täters?

Tipp:

Achte bei den Namen aller Figuren darauf, dass sie nicht so leicht zu verwechseln sind. Wenn Namen wie Mimi, Mini, Nina, Nana in einer Geschichte vorkommen, kann die Leserin die Figuren nicht mehr auseinander halten.

Was ist ihre oder seine Motivation. Was tut sie und warum?

  • Mache dir in deinem Heft auch Notizen über die TäterIn. Auch hier solltest du versuchen, die Besonderheiten der Figur oder Figuren festzuhalten, damit du später darauf zurückgreifen kannst. Skizziere deren Aussehen, Charakter, wie sie sich verhält.
  • Überlege dir das Motiv (den Beweggrund) für die Tat. Ist es Geld, Eifersucht, unbedingt etwas Bestimmtes besitzen zu wollen, Rache usw.

Die begleitenden Charaktere

  • Lege jetzt die anderen wichtigen Charaktere fest. Überlege dir, welche Eigenschaften sie haben müssen, um in deine Geschichte zu passen und sie noch geheimnisvoller zu machen. Schaue aber gleichzeitig, dass die Figuren glaubwürdig sind.

Weniger ist mehr!

Konzentriere dich auf ganz wenige Figuren, damit du den Überblick behältst. In einer Kurzgeschichte brauchst du insgesamt nicht mehr als drei Figuren, die ProtagonistIn, die TäterIn und ein oder höchstens zwei andere Figuren.

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Autorin / Autor: FCZB/Malou Bülow, - Stand: 12. November 2007
 
 
 

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