Without Wax: We Should Believe

Eine talentierte Jungband mit Potential.

Without Wax besteht aus 4 Jungen zwischen 14 und 16 Jahren und sie besuchen allesamt noch die Schule. Alles begann damit, dass die Cousins Tino Wilczewaki (14, Schlagzeug) und Florian Blaswich (16, Gitarre) zusammen Cover - Lieder sangen. So kamen nach und nach auch Jonas Nühlen (15, Bassist) und Yannick Dahl (15, Sänger) dazu. Zusammen spielen sie jetzt seit ca. 2 Jahren und haben sich in 50 Konzerten als gute Live – Band bewiesen. Ihre Musik Genres sind Rock, Alternative und Metal. Nun kommt am 16 Juni 2009 ihr erstes Album „We should believe“ heraus und ich hatte die Ehre es für euch zu testen und nun in dieser Rezension meine Meinung zu äußern.

Voller Vorfreude packe ich die CD aus ihrem Karton und höre sie auch sogleich an. Das erste Lied „We should believe“ ist das Titellied dieses Albums und mir bereits bei meiner kurzen Suche im Internet begegnet. Von den Liveaufnahmen dort war ich nicht sonderlich begeistert, da diese auch oft mit einem Handy gefilmt wurden und so überrascht mich bereits das erste Lied. Insgesamt gibt es 14 kurze Songs, die alle in ein etwas anderes Genre passen und eine bunte Mischung ergeben. Und nach diesem Gedanken bin ich auch schon beim dritten Titel, der mir bis jetzt am besten gefällt.

„No school today“ hat einen guten Rhythmus und ist super zum Mitmachen geeignet. Dieser Song ist auch der, welcher meiner Meinung nach die Band am besten vertritt, da die ja auch alle noch zur Schule gehen. Und mit gutem Rock geht es weiter zu Track 4 und ich bin bereits in Party-Laune als ein langsamer Song kommt und mich wieder zurück auf den Teppich bringt. Zuerst denke ich, dass dieser Song doch nicht von den Jungs sein kann. Die Stimme des Frontmannes Yannick Dahl kommt mir hier eher vor wie die eines Schmuse-Pop-Sängers und nicht wie die, die mich ein paar Lieder zuvor zum Rocken gebracht hat. Doch bei der Hälfte schwingt das Lied wieder zurück und fast wie von alleine wippt mein Fuß plötzlich mit. Beim 7. Song muss ich unwillkürlich schmunzeln, weil „Saturday Night (Every Night!)“ noch nicht zu 14- 16 Jährigen passt. Dürfen die denn da schon raus ;-)?

Aber das Lied gefällt und das ist doch die Hauptsache. So bleibt es dann bis zum achten Titel bei dem ich – muss ich leider zugeben – etwas geschockt bin. Ich hatte mich auf eine Rock, Alternative und Metal Platte eingestellt und besagter achter Song ist, wenn ich es einmal hart ausdrücken darf, ein Boybandverschnitt. Natürlich höre ich es mir trotzdem an. Nun etwas Unerwartetes muss ja auch nicht unbedingt schlecht sein. Und wieder hört sich die Stimme des Sängers wie die eines Superstars an.

Nach diesem abrupten Genrewechsel folgt sofort wieder einer, aber eher wieder zurück in das vorherige. Doch die letzten Titel auf der CD bestehen nur aus Genrewechseln, erste Rock, dann doch wieder was Schnulziges und am Schluss ein Metallied bei dem man leider hört, dass die Stimme des Sängers noch ein wenig reifen muss. Was mich bei diesen ständigen Wechseln jedoch zum Grinsen bringt, ist das halbminütige Lied ohne Gesang. Da kommt Freude auf bei solchen Klängen. Die Platte endet dann schließlich wieder mit einem langsamen Schmuselied.

In meinen Augen sind Without Wax eine talentierte Jungband mit Potential. Das Album ist vielfältig, jedoch von so vielen Genres gezeichnet, dass man denken könnte, sie hätten sich noch nicht endgültig auf eines oder ein paar weniger festgelegt. Aber was nicht ist kann ja noch werden ;). Reinhören lohnt sich auf jeden Fall und für diejenigen, denen dies gefallen hat, lohnt sich auch der Kauf dieser CD. Aber auch wenn ihr euch gegen einen Kauf entscheidet, solltet ihr sie doch im Hinterkopf behalten und sie etwas verfolgen, da ich durchaus glaube, dass aus diesen 4 Jungs noch was ganz Großes werden kann.

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Autorin / Autor: fannta - Stand: 4. Juni 2009
 
 
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