Leandra Gamine - Romance

loumary: "wenn dieses Mädchen keine große Karriere vor sich hat, dann kann irgendwas nicht stimmen"

Seht euch das Video an :-)

Wer noch nie etwas von Leandra Gamine gehört hat, braucht sich nicht schämen – keine Sorge sie ist eine absolute Newcomerin aus Berlin. Allerdings sollte man umso gespannter sein auf die Sängerin: Leandra ist in mehreren Bezügen ungewöhnlich. Auf dem Cover ihres ersten Albums lächelt sie einem schüchtern entgegen, mit türkis blauen Augen und zart rosa Lippen. Fast elfenhaft wirkt das Mädchen vor den Blüten im Hintergrund oder handelt es sich doch um eine junge Frau?

„Romance“ heißt das Album und erweckt vielleicht den Eindruck, es müsse sich um zarten, verspielten Pop handeln. Dass man damit eher falsch liegt, zeigt gleich das erste Lied „Tango“. Es erinnert an die Filmmusik von „Amelie“ und versetzt einen in Staunen, sobald man Leandras Stimme hört. Tief, samtig, ausdrucksstark – wie eine Mischung aus Joss Stone, Amy McDonald und Amy Winehouse. Wunderschön und einzigartig. Und diese Stimme soll dieser zarten Frau gehören? Spätestens dann sollte man wissen, dass Leandra erst junge 14 Jahre ist.

Nein, Leandra entspringt nicht irgendeiner Castingshow und ihre Karriere baut nicht auf viel Schminke und Makeup auf. Leandra vertraut allein auf ihr künstlerisches Talent, was heutzutage in Zeiten von DSDS und Popstars immer seltener wird. Sternchen aus dieser Sparte ist meist kein langes Überleben gesichert. Sie leuchten kurz auf am Himmel des Showbiz und verglimmen ebenso schnell. Leandra ist anders. Ihre Stimme beweist Selbstbewusstsein und Stärke. Wenn dieses Mädchen keine große Karriere vor sich hat, dann kann irgendwas nicht stimmen.

Die Lieder des Albums tragen allesamt Namen, die passend zum Titel „Romance“ gewählt wurden: so zum Beispiel „Nightingale“, „Moonlight“, „Evergreen“, „The first Kiss“. Trotzdem klingen die Lieder dank ihrer kräftigen Stimme und den swingenden Elementen kein bisschen kitschig. Kaum Elektronik, dafür Kontrabass, Geige, Gitarre, Saxophon, Klarinette, Klavier und Schlagzeug. Letzteres allerdings nie dominierend. Elemente aus der Jazzmusik machen die Lieder noch wertvoller. Verspielt, klar, ein bisschen frech, dann wieder sehnsuchtsvoll und nachdenklich. Aber egal wie, man nimmt es ihr immer ab. Ihre Authentizität überzeugt, ihre Musik beeindruckt und ihre Stimme verzaubert.

Auf dem Album „Romance“ stehen wuchtige Popsongs wie ‘Evergreen‘ und ‘Romance‘ neben angejazzten James Bond-Klängen von ‘Spy Guy‘ und Chanson-Anleihen in ‘Moonlight‘. Vielen Stücken hört man Leandras Jazz-Hintergrund und ihre Gesangsausbildung in diesem Bereich an. Dabei singt die Berlinerin jeden ihrer Songs mit Anspruch und Ernst.

Ab dem 12.02.2010 steht „Romace“ dann auch in den Läden. Wer sich vorab von den Klängen dieses außergewöhnlichen Longplayers überzeugen möchte, kann das hier und jetzt tun...

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Autorin / Autor: loumary - Stand: 14. Dezember 2009
 
 
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