Der Mädchenmaler

Autorin: Monika Feth

Die Story

Jette und Merle haben die Ermordung ihrer Freundin und Mitbewohnerin Caro (s. Monika Feth – „Der Erdbeerpflücker“) einigermaßen überwunden. Jetzt wollen sie Caros Zimmer wieder vermieten. Sie freunden sich sofort mit Mike, ihrem neuen Mitbewohner, an. Auch dessen Freundin Ilka ist ihnen sehr sympathisch, obwohl sie sich manchmal sehr merkwürdig verhält und keinen wirklich an sich heran lässt. Mike weiß praktisch nichts über Ilkas Vergangenheit. Als Ilka plötzlich spurlos verschwindet, findet sich Jette im gleichen Albtraum wieder, den sie gerade erst überwunden hatte – denn auch Caro wurde zunächst nur vermisst. Sofort ruft sie den Kommissar an, der für Caros Mordfall zuständig war. Doch nicht nur der nimmt die Ermittlungen auf; auch Mike, Jette und Merle suchen verzweifelt nach Hinweisen. Wer könnte Ilka entführt oder ihr etwas angetan haben? Warum hat sie nie viel über ihr Leben erzählt? Warum hat sie so gereizt reagiert, als sie auf ihre künstlerische Begabung ansprach? Und warum wurde sie nervös und panisch, immer wenn sie und Mike sich näher kamen? Die drei vermuten, dass der Schlüssel zu ihren Fragen in Ilkas Vergangenheit zu finden. Sie recherchieren in Ilkas Familie und ihrer Umgebung und lassen sich auch durch Vorwürfe und Verbote des Kommissars nicht aufhalten. Doch dann folgt Jette einer heißen Spur und gerät ganz plötzlich in Lebensgefahr ...

Meine Meinung

„Der Mädchenmaler“ ist zwar ein wenig harmloser als „Der Erdbeerpflücker“, aber bestimmt nicht weniger spannend! Ich habe das Buch geradezu verschlungen, sodass ich völlig überrascht war, als ich es plötzlich durchgelesen hatte. Man weiß (genau wie im ersten Buch) von vornherein, was passieren wird und wer etwas im Schilde führt. Seltsamerweise wird das Buch dadurch aber nicht langweilig, eher mitreißender. Mir gefällt vor allem, dass alles aus verschiedenen Perspektiven geschrieben ist. So ist es nicht allein Ilkas Geschichte: Sie erzählt ebenso von Imke Thalheim, Jettes Mutter, die sich ständig um ihre Tochter sorgt und langsam begreift, dass sie sie endlich loslassen muss. Sie erzählt davon, wie Jette und Merle Caros Tod verarbeiten. Sie erzählt von Bert Melzig, dem Kommissar, in dessen Ehe noch immer nicht alles glatt läuft und der sich nun erneut zu Imke Thalheim hingezogen fühlt. Und sie erzählt von einem Szenekünstler, der seine eigene Schwester liebt und den die Einsamkeit fast umbringt. Jede dieser Geschichten fesselt den Leser, und das macht das Buch so besonders.

Autorin / Autor: Piamaus - Stand: 31. Oktober 2005
 
 

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