Wieviel Lembas sind's nach Mordor?

Nachwuchsforscher_innen berechnen Kalorienverbrauch der neun Gefährten

Wieviel Kalorien verbrauchen die neun Gefährten aus dem Herrn der Ringe, um am Schicksalsberg anzukommen (mal angenommen, sie blieben bis zum Schluss zusammen)? Und wieviel wäre das in der Elbenknabberei Lembas? Wie also könnte die optimale Verpflegung gewährleistet werden?

Solch weltbewegenden Fragen gingen jüngst Forscher_innen der University of Leicester nach. Weil sie offenbar nichts Wichtigeres auszurechnen hatten, widmeten sie ihren Forscherdrang dem unterschiedlichen Stoffwechsel von Elben, Hobbits, Menschen und Zwergen. Schließlich geht aus der entsprechenden Literatur ja eindeutig hervor, dass Hoobits ernährungstechnisch etwas anders ticken als etwa der genügsame Elb Legolas.

Hobbits haben den höchsten Kalorienbedarf
Zunächst mussten die Nachwuchsforscher_innen erstmal berechnen, was jeder einzelne der Gefährten wohl für einen Kalorienverbrauch haben mag - dabei kamen sie auf folgende Tages-Werte: Hobbits: 1818.61 kcal/ Mensch: 1702.2 kcal / Elben: 1416.95 kcal.
Dann teilten die Forscherinnen die Strecke bis nach Mordor akribisch in anstrengendere und weniger mühsame Abschnitte ein und zogen außerdem Pausen und Nachtruhen der Gruppe in ihre Berechnungen mit ein. Allerdings wurden störende Ereignisse wie Boromirs Verrat und Gandalfs Kampf in Minas Tirith ausgeblendet.

Legolas braucht nur 60 Lembas bis nach Mordor
Für den beschwerlichen Weg nach Mordor ergab sich dann für alle neun Gefährten zusammen ein Kalorienbedarf von stolzen 1.780,214.59 kcal. In Lembas ausgedrückt wären das 675 Stück - die Forscher_innen hatten zugrunde gelegt, dass Lembas als Nahrungsmittel geschildert wird, das einen erwachsenen Menschen einen Tag lang mit ausreichend Energie versorgt. Allerdings waren 304 Lembas davon für die Hobbits von Nöten, 214 für die Menschen, 99 für Gimli und nur 60 für den sparsamen Legolas.

Wenn ihr euch nun wundert, warum Wissenschaftler_innen sich mit solchen Themen herumschlagen, statt sich mir wirklich wichtigen Fragen zu beschäftigen: Die "Forschungsergebnisse" entstanden im Rahmen eines Kurses, der junge Wissenschaftler_innen dazu befähigen sollte, verschiedene Forschungsdisziplinen in eine Arbeit miteinzubeziehen und die Vielzahl unterschiedlichster Ergebnisse am Ende in einem wissenschaftlichen Artikel aufzubereiten.

Andere Teilnehmer_innen der interdisziplinären Mittelerde-Forschungsgruppe hatten sich mit den Schutzeigenschaften von Mithril oder dem Sauerstoffgehalt in Mittelerde beschäftigt.

Quelle

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Autorin / Autor: Redaktion - Stand: 10. September 2015
 
 

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