Der Meister der Türme

Autor: Martin Alexander
ab 16 Jahren

Buchcover

Die Herrscherin Windfalls stirbt an einem mysteriösen Fieber. Ihre Tochter Kaia fürchtet, dass ihr Zwillingsbruder Karol irgendwie damit zu tun hat, denn seit dieser immer mit dem geheimnisvollen Thaumaturgen zusammenhängt, scheint er nicht mehr er selbst zu sein. In Ahnung einer Intrige flieht sie mit dem Mantel des Thaumaturgen im Gepäck, dieser aber birgt ein Geheimnis, wie sich später herausstellen soll.

Zur Seite steht ihr dabei ein ehemaliger Verräter, ein eingebildeter Gebildeter sowie ein Gossenzauberer und das ein oder andere phantastische Geschöpf. Erzählt wird aus unterschiedlichen Perspektiven von Figuren, die nicht gut, nicht böse, sondern sehr menschlich geschildert werden. Auf vereinfachende Schwarz-weiß-Malerei wird verzichtet, allerdings führt das auch ein bisschen dazu, dass keine der Figuren einem so richtig sympathisch wird.

Der Roman ist geschmückt mit vielen Fantasy-typischen Elementen, es gibt Zauberer und Zauberei, alte, rätselhafte Prophezeiungen, Verräter sowie ein buntes Repertoire magischer Wesen wie Gremlins, Golems und Nixen.

*Meine Meinung*
Das Buch fängt stark an, kann das Versprechen aber leider nicht ganz halten. Es geht um Liebe, Verrat und Wiedergutmachung, ist gut, aber nicht aufregend geschrieben, bietet insgesamt wenig Neues.

So kommt bei diesem Roman zur guten Unterhaltung leider immer ein "aber" dazu: Fesselnde Lesestunden, aber man kann sich schon wenige Tage später kaum noch erinnern, worum es eigentlich ging.
Vielleicht liegt es daran, dass dieser Roman so viele Elemente hat, die einem von anderen Büchern bekannt vorkommen, die aber in dieser Mischung wenig Unverwechselbares, Eigenes entstehen lassen.
Für ein paar verschneite Tage ist der Roman für Fans von Fantasyliteratur dennoch eine gute Wahl.


*Erschienen bei Bastei Lübbe*

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