Die goldenen Türme

Autorin: Emma Clayton

In dem Buch „Die Goldenen Türme“, von Emma Clayton, geht es um den zwölfjährigen Mika Smith. Er lebte mit seiner Zwillingsschwester und seinen Eltern Asha und David glücklich und zufrieden in London. Doch als eine Maus ungewollt aus einem Labor für Tierversuche entkam, verbreitete sie die Tierpest. Deshalb vergifteten die Menschen alle Bäume und Pflanzen, damit die Tiere nichts mehr zu fressen hatten. Doch die Tierpest war nicht besiegt. Also bauten die Menschen eine riesige, graue Mauer um London. Doch als wäre das nicht schon schlimm genug, so wurden auch noch die Reichen von den Armen getrennt. In den „Schadows“, unter London, leben nun die Armen. In ihren kleinen, feuchten Wohnungen leben sie, ohne jemals Sonnenlicht gesehen zu haben. Sie müssen sich von künstlichem Schimmel ernähren, weil kein Platz vorhanden ist, um echte Lebensmittel anzubauen. Die Reichen wohnen in den goldenen Türmen und können sich das begehrte Essen leisten. Doch davon kann Mika nur träumen…

Seit dem Mika zusehen musste, wie die Mauer erbaut wurde, hat er keine Tiere und Pflanzen mehr gesehen, und das ist schon lange her. Mika kennt Tiere, wie Hunde oder Katzen, nur von Postern oder Bildern in seinen Schulbüchern. Doch er und seine Schwester Elli haben sich an diese Umstände gewöhnt und lernen immer besser mit ihrem neuen Leben klar zu kommen. Doch eines Tages verschwand  Elli. Als die Polizei sie später tot in einem Fluss fand, brach für Mika und seine Eltern eine Welt zusammen. Nach einem Jahr sind seine Eltern langsam über den Tod hinweg gekommen, jedoch Mika glaubt nicht daran, dass seine Zwillingsschwester tot ist und will sich nicht mit der nicht identifizierten Leiche abfinden. Er träumt oft von ihr und schlafwandelt auch. Er spürt durch eine seelische Verbindung, dass sie noch lebt und dringend seine Hilfe benötigt. Als eines Tages eine Frau von „Der Stiftung der Förderung von Jugendlichen“ in Mikas Klasse kommt und Vitamine und seltsame Getränke verteilt, weigert er sich erstmal mit zumachen und wendet sich ab. Doch als er mitbekommt, dass diese Stiftung vielleicht etwas mit Ellis Verschwinden zutun hat, ahnt er noch nicht, dass er, um das heraus zu finden, sein Leben riskiert…

Meine Meinung:
Ich finde das Buch sehr langatmig und ziemlich unrealistisch. Mir gefällt es nicht wirklich, weil das Buch an manchen Stellen überhaupt nicht spannend geschrieben ist. Das Buch handelt ein bisschen über die Zukunft, doch es ist an manchen Stellen brutal und düster. Deshalb finde ich, dass das Buch erst ab 11 oder 12 Jahren frei gegeben werden sollte. Die Handlungen sind zwar schön erdacht, aber die Schreibweise zieht sich an manchen Stellen wie Kaugummi. Mein Lieblingsbuch ist es nicht geworden, aber wer solche Fantasiebücher mag, bei denen die Spannung nicht so eine große Rolle spielt, und sich sehr viel Zeit und Geduld zum Lesen nimmt, der kann es gerne lesen. :)

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Autorin / Autor: annalena - Stand: 16. Dezember 2009