Enno Heidtmann

Mentor des Umweltschreibwettbewerbs GreenStories

Bild: Privat

Enno Heidtmann, geboren 1974 in einem kleinen Dorf in der Nähe der Reformationsstadt Wittenberg. Mit Land- und Forstwirtschaft aufgewachsen interessiert er sich schon sehr früh für die Besonderheiten der Tierhaltung und dem Umgang mit den natürlichen Ressourcen. Inzwischen wohnt er seit vielen Jahren in der Freien und Hansestadt Hamburg und hat u.a. als freier Redakteur für das lokale Fernsehen gearbeitet. Aber eigentlich ist er als passionierter Kriegsberichterstatter im Nahen Osten zu Hause und berichtet aus dem Libanon, Syrien, Afghanistan oder aus dem Irak.

Aber auch dort sind Themen zur Nachhaltigkeit ein nicht unwesentlicher Punkt, denn nach jedem Konflikt erfolgt der Wiederaufbau und die Planung und Sicherung von Ressourcen und dem Umgang mit der Umwelt. Welche Möglichkeiten hat zum Beispiel Afghanistan im Umgang mit Holz, wenn es kaum eigene Wälder bzw. Baumflächen im Land gibt und alles entweder aus Pakistan oder China importiert werden muss? Gibt es Lösungsansätze, um langfristig nicht nur Nachhaltigkeit zu schaffen? Können z.B. aus Obstanbauflächen und anderen einheimischen Baumkulturen klimaverändernde Maßnahmen angelegt werden,
die den Menschen vor Ort zu Gute kommen?

Das sind meine Lieblings-Umweltthemen:

  • Nachhaltigkeit (Hanf als Droge- oder doch Wunderwerkstoff?)
  • erneuerbare Energien (Die Vor- und Nachteile von Biogasanlagen- Fluch oder Segen?)
  • Ressourcenschutz als Transferleistung und Know-How

Darauf werde ich bei der Bewertung der Exposés besonders achten:

Als erstes sollte mich das Thema berühren, dabei können es die unterschiedlichsten
Inhalte und Bereiche sein. Schrift und Form müssen mich zum Lesen verführen, der Text
muss ein Kopfkino in mir erzeugen. Wie bist Du bei deiner Idee, der Recherche
vorgegangen und bist Du in der Lage daraus einen tollen Text zu „bauen“?

Mein persönlicher Tipp an die TeilnehmerInnen:
Muss es gleich ein Thema zur Atomenergie sein? Such dir ein Thema, welches auf der Straße liegt. Versuche deine Rechercheergebnisse zu strukturieren und baue dir einen „roten Faden“ für deine Geschichte. Nutze deine kreativen Phasen und schreibe nicht auf Krampf, nur weil der Text „wartet“.

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