I wanna be a popstar für Nintendo ® DS

Lass deinen Traum wahr werden! Be a Popstar!

Es ist der Traum vieler Teenager: Mit Freunden eine eigene Band gründen und zu den erfolgreichsten Musikern der Welt aufsteigen. Genau darum geht es in diesem Spiel.
Anfangs erstellt man einen Charakter. Man kann Haar-, Hautfarbe, Frisur und das Outfit wählen. Dann heißt es ab in den Proberaum, denn Übung macht den Meister. Vor jedem neuen Auftritt muss die Band alle vier Instrumente durchproben.
Beim Tanzen müssen kleiner werdende Sterne im richtigen Augenblick berührt werden und anschließend der Touchpen in die Richtung des Pfeils gezogen werden. Beim Gitarrenspielen muss man das Steuerkreuz in die angezeigte Richtung drücken und anschließend die Gitarrenseiten spielen. Drums und Becken müssen im Takt und in der richtigen Reihenfolge berührt werden und beim Keyboard spielen tauchen wieder die kleiner werdenden Sterne wie beim Tanzen auf.
Natürlich wird man auch belohnt für die Mühen und zwar mit Geld. Je erfolgreicher man ist, desto mehr Geld bekommt man. Damit kann man sich dann neue Outfits für die Shows kaufen.
Es gibt noch ein Extra: Man kann einen eigenen Song kreieren. Die Möglichkeiten sind relativ einfach gehalten und es alles wird ohne Noten gemacht.

Typischer Barbie-Girlie-Klassiker

„I wanna be a popstar“ soll ein Simulationsspiel sein, aber es kommt mir eher vor, als ob es nur aus vier Minispielen bestehen würde. Man muss einfach tanzen, Gitarre, Keyboard und Schlagzeug spielen und ab zur Show, wo man diese vier Optionen noch mal machen muss – und dann wieder von vorne. Nach einiger Zeit wird es ziemlich monoton und immer schwieriger. Bei manchen Levels bin ich sehr lange nicht weitergekommen, weil alles so schnell wurde.
Allgemein habe ich mir das Spiel anders vorgestellt. Ich dachte es wäre wie Guitar Hero. Aber „I wanna be a popstar“ hat kaum Bewegungen. Beim Proben sieht man immer nur ein Bild des Instrumentenspielers. Beim Tanzen gibt es zwar einige Bewegungen, aber da hält die Grafik nicht ganz mit. Die Figur bleibt bei manchen Teilen immer wieder hängen.
Ich denke, dass es für jüngere Kinder, die mit zu vielen Steuerungen und Optionen überfordert wären, gefallen würde. Ein typischer Barbie-Girlie-Klassiker.

Erschienen bei Tivola

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Autorin / Autor: angelcooper - Stand: 23. März 2009