Play the world (12 Spiele auf 6 Kontinenten) - Wii

Weltreise im eigenen Wohnzimmer

„Play the world“ – ein lustiges Game für junge Wii-Spieler.

Zu Beginn des Wii-Spiels „Play the world“ warten lediglich einige wenige Städte darauf von einem bereist zu werden – und dies sollte man nicht wörtlich nehmen. Hingegen der Vorstellung manch eines Spielers, kann man hier keine Kontinente besuchen und auf Entdeckungsreise gehen. Also aufgepasst: Dieses Spiel auf keinen Fall mit Adventure-Spielen verwechseln!

Nachdem man sich durch das einfach zu verstehende Menü geklickt hat – und somit auch seine Person, mit der man bei den Spielen antritt, gestaltet hat – kann man sofort loslegen mit dem Spielen. Hierbei steht es einem frei, ob man als Einzelspieler oder gegen seine Freunde antritt. Das erste Spiel findet in Italien statt, wo man die Aufgabe hat, an verschiedenen Orten erscheinenden Köchen Pizzen zu zuwerfen. Nach ein paar Versuchen hat man den Dreh heraus und kann die Würfe mit dem Nunchuck ganz gezielt steuern. Bei dem Spiel „Eiffel Sprint“ (in Frankreich) ist das Ziel, als erster die Aussichtsplattform des Eiffelturms zu erreichen. Hierzu muss man einige Zeit kräftig mit der Wii-Fernbedienung wackeln, damit sich die Figur vorwärts bewegt – Muskelkater also gleich inklusive.
Sobald man die ersten drei Spiele relativ gut gemeistert hat, wird ein weiteres freigeschaltet. Dies setzt sich dann während des gesamten Spiels so fort, bis man zum Schluss in den Genuss aller Spiele kommt.

Dieses Wii-Spiel macht natürlich am meisten im Wettbewerb mit seinen Freunden Spaß und auch mit dem Wii-Balance-Board, dass sich mit diesem Spiel verbinden lässt, ist für unterhaltsame Stunden gesorgt.
Doch würde ich dieses Spiel eher Jüngeren empfehlen, da die Begeisterung mit der Anzahl der Spiele abnimmt, da die Abläufe eigentlich nur noch die gleichen sind...lediglich der Ort und die Umgebung unterscheiden die Spiele voneinander. So kann von großer Abwechslung und einer „spannenden Weltreise“, wie der Hersteller verlauten lässt, eher nicht die Rede sein.

Mein Fazit: Spannend? Nein; aber witzig allemal.

Autorin / Autor: mell - Stand: 14. September 2009