Girls Life - Fashion-Star (Nintendo DS/DSi)

Gründe deine eigene Mode-Agentur: anfangs sehr spannend, später nachlassend, meint erdbeerquarkfan.

„Guck mal, was ich entworfen habe“ sagte ich begeistert zu meiner Freundin, während ich „Girls life - Fashion Star“ zum ersten Mal spielte.

In dem Spiel schlüpfst du in die Rolle einer jungen Modeschöpferin aus Los Angeles, die ihre eigene Mode-Agentur aufbaut. Du kreierst eigene Kleidungsstücke und kannst sie beliebig zu Outfits zusammenfügen. In den im Spiel enthaltenen Modemagazinen findest du wertvolle Tipps über momentane Trends. Zusätzlich erweiterst du dein Wissen durch Minispiele.
Es gibt fünf verschiedene Modestile, von Streetstyle über Romantik bis hin zu Hollywood. Alles ist dabei. Du hast die Möglichkeit, die von dir entworfene Mode auf Modenschauen und mit Fotos in diversen Magazinen zu bewerben. In der Stadt kannst du Accessoires, verschiedene Muster und Stoffe, Anziehsachen und auch Schuhe kaufen, um mit ihnen deine Kollektionen aus zu staffieren. Bei den Modeschauen und Fotoshootings kannst du in Punkto Make-up dein Wissen unter Beweis stellen. Zusätzlich kannst du die Frisuren deiner Models nach Belieben an ihr Outfit anpassen. Bei all deinen Aktivitäten kannst du natürlich auf die tatkräftige Unterstützung von deinen Models und von deiner Geschäftspartnerin zählen. Manchmal werden dir aber auch Steine in den Weg gelegt, die es heißt, erfolgreich zu überwinden. Nach und nach arbeitest du dich immer höher, und die ganze Welt der Mode mit all ihren Intrigen und Tücken offenbart sich dir. Trotzdem schaffst du es, zum Beispiel Kleider für berühmte Schauspielerinnen zu entwerfen.

Mein Fazit

Zu Beginn des Spieles war ich begeistert. Doch nach und nach wurde es immer langweiliger. Dies lag zum Beispiel daran, dass man schon nach etwas mehr als einer Saison (das Spieljahr ist in vier Saisons aufgeteilt) fast alle Varianten der einzelnen Kleidungsstücke ausprobiert hatte. Das einzige Neue an den Kleidungsstücken waren die verschiedenen Farben.

Die Modenschauen und Fotoshootings waren im Prinzip gut gemacht. Besonders gut an ihnen gefiel mir, dass man die Form des Laufsteges, das Licht etc. ändern konnte. Genauso gut gefiel mir das Stylen der Models, da es, im Gegensatz zu den Kleidungsstücken, viele verschiedene Mascaras, Kontaktlinsen, Lidschatten und andere Kosmetikartikel gab.

Die Dauer einer Modenschau war aber eindeutig zu lang. Circa vier Minuten lang gingen die Models den Laufsteg rauf und runter. Man selbst konnte dabei nur die Kameras bedienen. Das Event konnte zwar auch abgebrochen werden, doch dann bekam die Schau auch automatisch eine schlechte Kritik in den Medien. Und so blieb einem nichts anderes übrig als notgedrungen vier Minuten vor dem Bildschirm zu sitzen und sich über das Spiel aufzuregen.

Die besagten Minispiele waren auch nicht der Knüller, da es nur zwei gab, die man jedoch schon in circa 20 Sekunden zu Ende gespielt hatte. Dort hätte ich mir mehrere Schwierigkeitsgrade gewünscht. Bis heute ist es mir ein Rätsel, warum es vier verschiedene hellhäutige Models gibt. Wenn man von der einen die Frisur und Haarfarbe änderte, sah sie genau so aus wie ein anderes Model. Gut an dem Spiel fand ich die so genannten Modekarten. Man sammelt sie im Laufe des Spieles. Auf  ihnen stehen Hinweise zu den verschiedenen Trends.

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Autorin / Autor: erdbeerquarkfan - Stand: 2. Dezember 2009