Tales Of Monkey Island

Für den PC

„Mein Name ist Guybrush Threepwood, mächtiger Pirat!“ So stellt sich mir der Held des launigen Adventures „Tales of Monkey Island“ vor.  So stürzt er sich dann auch gleich in sein erstes von fünf Abenteuern: Er muss seine geliebte Elaine vor dem bösen Zombiepiraten LeChuck retten. Leider geht sein Vodoozauber schief und er landet zum Glück ohne LeChuck, aber leider ebenfalls ohne Elaine, auf einer mysteriösen Insel. Auch wenn es auf den ersten Blick unmöglich scheint, die Insel zu verlassen, Guybrush ist fest entschlossen es zu schaffen! Klar, dass es einige Schwierigkeiten zu überwinden gibt... Aber halt: Soll hier nicht irgendwo ein Schatz vergraben liegen?

Meine Meinung:

Tales of Monkey Island ist ein Adventure mit Tradition, die Handlung ist auch in diesem Teil witzig und hat überraschende Wendungen, außerdem strotzt sie nur so vor witzigen Ideen. Man muss zum Beispiel einen Kapitän mithilfe einer Bombe vom Deck seines Schiffes schleudern. Wie erledigt man das? Man benutzt einfach eine an einer Wäscheleine aufgehängte Unterhose als unauffälliges Transportmittel! Die Spielwelt ist bunt und abwechslungsreich gestaltet, die ansprechbaren Charaktere habe ihre eigene (meist abstruse) Vergangenheit und lassen keine Langeweile aufkommen. Die logischen Rätsel sind manchmal auch durch simples Probieren lösbar, meistens muss man aber etwas knobeln. Auch die Grafik ist akzeptabel. Nur die Steuerung kostet Nerven, es erfordert Übung den Helden in die gewünschte Richtung zu lenken. Während des Spielens bin ich deshalb viel Zickzack gelaufen. Im Großen und Ganzen aber ein spannendes Adventure mit einem sympathischen Helden!

Erschienen bei Daedalic

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Autorin / Autor: kundalini - Stand: 3. Dezember 2010