Radio aus, Rachmaninow an!

Alexis zehn Lerngebote.

Im Kindergarten habe ich gelernt, mir die Schuhe zuzubinden, in der Grundschule das kleine Ein mal Eins, im Gymnasium den lateinischen Ablativ und in der Uni wie das frühe amerikanische Drama politische Ereignisse kommentierte. Man kann sagen, ich habe schon ganz schön viel gelernt. In einem Leben voller Lernen lernt man auch so manches über das Lernen. Hier teile ich nun meine zehn Lerngebote mit euch.

Du solltest früh genug anfangen
Denn je weniger Zeit dir zum Lernen bleibt, desto mehr setzt du dich unter Druck, dass nun alles ganz schnell gehen muss. Das ist nicht nett deinem Gehirn gegenüber, das die binomischen Formeln allein sicherlich schon genug stressen. Bereite dich schon ein paar Tage vor deinem Prüfungstermin vor und nutze den letzten Tag nur noch, um etwas zu wiederholen, besser aber noch um dich zu entspannen.

Du sollst deine Zeit organisieren
Da du ja früh genug anfängst zu Lernen, hast du genügend Zeit zur Verfügung. Und die solltest du dir organisieren. Überleg dir, wann du was lernen möchtest und schreibe es auf. Zum Beispiel so: „Am Dienstag lerne und lese ich Kapitel 1 bis 3, am Mittwoch Kapitel 4 bis 6“ und so weiter. Nimm dir dabei nicht zu viel für einen Tag vor und plane einen freien Tag ein, den du nutzen kannst, wenn du den Zeitplan einmal nicht einhalten kannst.

Du sollst das Handy ausschalten
Deine Unterlagen liegen vor dir, du hast den Textmarker in der Hand, du bist ganz motiviert und hast Hunger. Moment, da stimmt etwas nicht. Lernen geht nur unter den richtigen Bedingungen und Hunger gehört nicht dazu, denn er lenkt ab. Nimm dir noch etwas zu essen und sorge dafür, dass frische Luft im Zimmer ist, denn das mag dein Gehirn. Mach das Handy leise und bitte deine Eltern und Geschwister dich eine Zeit lang nicht zu stören.

Radio aus, Rachmaninow an!
Nichts sollte dich ablenken. Daher verzichte auf Hintergrundgeräusche, schalte z.B. das Radio aus. Plappernde Moderatoren, Werbung, Stauschau und alle zwei Minuten ein Jingle erschweren dir nur das Lernen, weil sie zusätzlich deine Aufmerksamkeit beanspruchen. Musik kann dir aber auch das Lernen erleichtern, vor allem klassische Musik kann so unaufdringlich im Hintergrund laufen, dass sie dich kaum stört. Das Gelernte verbindet sich mit der Erinnerung an die Musik und wenn du in der Prüfung leise die Melodie summst, kommen dir vielleicht auch die richtigen Antworten in den Sinn. Das funktioniert aber natürlich nur sehr unterbewusst und ist kein Zaubertrick, auf den man sich allein verlassen sollte. Diese unterbewusste Verbindung funktioniert auch mit Gerüchen. Falls du dir das zu Nutze machen solltest, musst du am Tag der Prüfung unbedingt darauf achten, dass du nicht das falsche Parfüm auflegst ;-).

Du sollst markieren und zusammenfassen
Was zu lernen ist, kann ganz unterschiedlicher Art sein. Wenn du viel Text zu lesen hast, empfiehlt es sich, dabei die wichtigsten Stellen zu markieren und dir handschriftliche Notizen zu machen, eine Zusammenfassung des Gelesenen in Stichpunkten. Die Stichpunkte prägen sich dir beim Schreiben ein und du hast das Wichtigste noch mal im Überblick.

Die nächsten fünf Lerngebote ;-)

Autorin / Autor: Alexandra Spürk - Stand: 15. Dezember 2006
 
 

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