Die Jury

Wer in der Jury ist und worauf sie bei der Auswahl der Gedicht besonders achtet, erfahrt ihr hier.

Eine Autorin: Beatrix Mannel

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© erol gurian

Ich finde es sehr wichtig, dass in einem Gedicht mit Sprache und Form gespielt wird. Hier soll sich ein Gedanke, eine Idee poetisch verdichten. Ein Gedicht muss sich von einem Tagebucheintrag deutlich durch die Form und gewählte Sprache unterscheiden. Ein gutes Gedicht sollte mich verzaubern,  verblüffen, zum Lachen oder zum Weinen bringen, und es sollte ehrlich sein, ohne prätentiösen Ballast.

Eine Lektorin: Susanne Evans

Copyright: cbj-Verlag

Ein Gedicht muss von ganz innen kommen, also ehrlich, stark und voller Gefühl sein. Das Schwierige und gleichzeitig Schöne daran ist, dass gute Lyrik alle Möglichkeiten der Sprache ausschöpft. Es ist Form und Emotion gleichzeitig.

Die Lizzy-Jury

Tiernanny
Bei einem Gedicht achte ich darauf, dass es einen Sinn hat. Nicht, dass ein Gedicht über z.B. Handys unsinnig wäre, aber bei dem Gedicht muss einfach das gewisse Etwas rüber kommen. Und dass es sich, falls es passt z.B. bei fröhlichen Gedichten reimt. Außerdem sollte die Dichterin eine passende Wortwahl finden und erkennen, wann man etwas knapper ausdrücken kann. ;-).

Nicky
Da ich selbst gern Gedichte schreibe,
Fühl' ich die Poesie im eigenen Leibe.
Sie fließt durch mich hindurch,
Mal schnell und wild, mal ruhig.
Beginnt im Kopfe,
Unter dem Schopfe,
Fließt in Arm und Hand,
Und ein tief blaues Band
Legt sich verschnörkelt auf ein Papier,
Eröffnet Welten, weit fort von hier.
Zeigt Gefühle und Gedanken,
Die sich um die Wörter ranken.
Drum kann ich mich in Autorinnen hineinversetzen,
Und die Besten der Besten schätzen.

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