Die Schipschräre Purgin

Eigenwilliges Schlangenwesen mit integriertem Schlossöffner

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Mein Geschöpf hört auf den Namen Purgin. Es zählt zu der Rasse der Schipschrären. Das Horn auf Purgins Schnauze ist allerdings unüblich.

Prugin stammt aus dem nördlichsten Punkt von YRK. Es gibt nur noch sehr wenige Exemplare dieser Rasse. Das mag daran liegen, dass nur jedes fünfzigste Neugeborene ein Weibchen ist. So ist fällt es Schipschrären schwer sich fortzupflanzen. Die Schipschrären leben an Land und im Wasser. Mit ihren kurzen Beinen können sie sich allerdings nur langsam fortbewegen. Am liebsten wohnen sie jedoch im Wasser, wo sie sich unter Baumwurzeln verstecken. Mit ihrem Scherenschwanz klammern sie sich an die Wurzeln und lassen sich kopfüber ins Wasser hängen. Normalerweise führen die Schipschrären ein zurückgezogenes und ruhiges Leben. Sie sind sehr eigenwillig und lassen sich nicht in ihre Angelegenheiten hineinreden. Nur wenigen Menschen vermag es zu gelingen, in ihre Gunst zu fallen. Und selbst dann kann man sich nicht sicher sein, ob diese Wesen nicht kurzfristig ihre Meinung ändern.

Die Wesen verständigen sich über eine heulende Sprache bei der sie nebelartigen Dampf ausstoßen. Jedoch sind sie in der Lage jede andere Sprache innerhalb einiger Tage zu erlernen. Die Bewohner Marganthuas fanden in den letzen Jahren heraus, das Schipschrären nützliche Fähigkeiten besitzen. Ihr blauer Haarkamm steht durch besondere Schwingungen aufrecht. Diese Schwingungen eignen sich um Sicherheitsschlösser zu öffnen. Trotz ihrer kurzen Beine sind Schipschrären dank ihres Schwanzes sehr gute Kletterer. Dieser dient ihnen auch zur Verteidigung, da die Klingen messerscharf sind.

Prugin selbst gefällt das Leben der Schipschrären, dennoch wünscht sie sich den Rest Marganthuas zu erkunden. Sie ist sehr abenteuerlustig, aber auch listig und verschlossen. Man kann sich nie ganz sicher sein, in welcher Stimmung sie gerade ist. Zumal ihre lieben Augen nie auf böse Absichten schließen lassen würden. Purgin zählt zu den 16 lebenden weiblichen Schipschrären. Wegen ihrer Abenteuerlust ist sie aber eher als Kumpeltyp bekannt.


Purgin besitz einen großen Kopf mit treuen, großen Augen. Ihren Kopf schmücken blaue, schuppenartige Stacheln. Der Körper ähnelt dem einer Schlange und ist grün, blau und lila geschuppt. Den Abschluss des Körpers bildet ein Schwanz mit Scherenspitze ähnlich wie bei einem Krebs. Der rote Streifen, der sich über diese Spitze schlängelt, ist rot. Ein Zeichen für eine weibliche Schipschräre. Allerdings hat Purgin eine Besonderheit. Das Horn, das ihre Schnauze ziert, hat sonst keiner der Schipschrären. Es gibt viele Spekulationen woher das Horn stammen könnte. Beispielsweise könnte sich ihre Mutter eine Verletzung von einem Einhorn zugezogen haben als sie schwanger war. Über die genaue Ursache ist aber nichts bekannt.

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Autorin / Autor: missmarie