Sorry, das haben wir nicht

Autorin: Felicia Englmann

Die Autorin des Buches, Dr. Felicia Englmann lebt in München und fühlt sich dort sehr wohl. Trotzdem verreist sie so oft es möglich ist. In 44 Ländern war sie bereits und 7 Fremdsprachen hat sie gelernt.  Sie ist promovierte Politologin und diplomierte Journalistin und arbeitet seit 1992 für Tageszeitungen und Zeitschriften. Bei ihren Reisen hat sie schon viel erlebt, einmal fuhr sie zum Beispiel mit einem Scheich in einem Rennwagen durch Dubai, ein anderes Mal aß sie einen Seeigel in Japan.  Die Idee für ihr Buch kam ihr auf den Straßen von Muskat, nachdem sie dort nirgendwo Muskatnüsse finden konnte. So hatte sie zwar keine Mitbringsel für ihre Freunde zuhause, kam dafür aber auf die Idee ein Buch zu schreiben über all die Dinge, die nach einem Ort benannt sind - und die es dann vor Ort gar nicht gibt.

In diesem Buch geht es eigentlich um das Reisen an sich, um Erwartungen und Enttäuschungen, Vorurteile und Identität, Neugier und Fremdsein, wie auf dem Buchrücken schon schön beschrieben ist. Durch das Buch lernt man mehr über Orte kennen, von denen man davor vielleicht nicht einmal den Namen wusste, und man erfährt interessante Dinge, die man schon immer mal über seine Lieblingsländer wissen wollte. Das Buch ist in 24 verschiedene Kapitel aufgeteilt, in 24 verschiedene Kapitel in denen wir mehr über eine Speise erfahren, die nach einem bestimmten Ort benannt ist. Und natürlich über diesen Ort, nachdem sie benannt ist, auch wenn der oft gar nicht viel mit der Speise zu tun hat. Die Autorin berichtet zum Beispiel über Japan-Öl und Japan, über Russisch Brot und Russland, oder über Spaghetti Bolognese und Bologna.

Mir hat dieses Buch gut gefallen, da es einfach mal etwas anderes ist und wirklich interessant.
Ich habe zum Lesen allerdings etwas länger gebraucht, da es kein Buch ist, das man so am Stück liest.  Die Autorin hat eine schöne Schreibweise, und manchmal kommt es einem beim Lesen des Buches so vor, als wäre man selber in einem der fremden Länder. Mir gefällt es, das man nicht nur die Hintergründe der Speisenamen erfährt, sondern immer auch etwas Neues lernt über die verschiedenen Länder und ihre Menschen. Außerdem ist das Buch sehr schön aufgemacht, es hat einen abnehmbaren Umschlag und ist auch im Inneren sehr anschaulich gehalten. Am Anfang jeden Kapitels gibt es eine kleine Zeichnung zu dem jeweiligen Thema und auch sonst sind die Seiten übersichtlich gestaltet.

Ich denke dieses Buch ist für alle etwas, die sich für andere Länder und ihre Speisen interessieren, für Leute die gerne wissen wollen, warum die Dinge so heißen wie sie heißen und für Menschen, die offen sind, um einfach mal abzutauchen, in fremde Kulturen und andere Bräuche.

Erschienen bei: Süddeutsche Zeitung Edition

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Autorin / Autor: poola - Stand: 27. Oktober 2011
 
 
 

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