Hunde, haltet Abstand, Katzen bleibt zu Hause

US-Behörde gibt Tipps zum Umgang mit Haustieren in der Corona-Epidemie

Hündin Paula und Kater Gustav. Sind das wirklich 1,50 Abstand?

Vorab: es gibt keine Hinweise dafür, dass Haustiere bei der Verbreitung des neuartigen Corona-Virus eine größere Rolle spielen. Auch die US-amerikanische Behörde für Lebens- und Arzneimittel FDA hält das Risiko, sich bei den eigenen Haustieren anzustecken, für gering, gibt besorgten Tierbesitzer_innen aber dennoch Tipps für den sicheren Umgang mit ihren Haustieren. Denn tatsächlich sind einige Fälle belegt sind, in denen sich Tiere bei infizierten Menschen angesteckt haben.

Die US-Behörde empfiehlt darum auf Ihrer Seite, Hunde und Katzen wie Menschen zu behandeln. Das bedeutet: sie sollen außerhalb des eigenen Haushalts möglichst keinen Kontakt zu anderen Menschen oder Tieren haben. Hunde sollen so Gassi geführt werden, dass sie ausreichend Abstand zu Mensch und Tier einhalten. Menschenansammlungen in überfüllten Parks sollen gemieden werden. Und für Katzen gilt: stay home!

Wer selbst infiziert ist, sollte auf Kuscheln und zu engen Kontakt mit dem Haustier verzichten, heißt es weiter auf der Seite. Dabei müssen Hundebesitzer_innen sich nicht allzu sehr fürchten, denn Hunde werden dem aktuellen Wissenstand zufolge weniger leicht infiziert als Katzen. Aber auch die bisher bekannten positiv auf SARS-CoV-2 getesteten Katzen seien mit milden Atemwegssymptomen recht glimpflich davon gekommen.

Wie man Freigängerkatzen Akzeptanz für die stay home Taktik abringen kann und ob Hunde freiwillig social distancing betreiben, ist dann wohl eine andere Frage ;-).

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Autorin / Autor: Redaktion / Quelle: sciencealert - Stand: 12. Mai 2020