Die Jury

Diese Menschen wählen aus allen Einsendungen des Schreib-Wettbewerbs Dr. Futura die zwanzig besten Texte heraus. Diese gewinnen neben Ruhm und Ehre hochwertige Sachpreise.

Copyright Kilian Kessler

Prof. Dr. med. Dietrich H.W. Grönemeyer ist Arzt, Lehrstuhlinhaber für Radiologie und Mikrotherapie an der Universität Witten/Herdecke und Autor (z.B. „Der kleine Medicus“) und setzt sich insbesondere für eine neue Wahrnehmung der Medizin in der Gesellschaft ein sowie für eine undogmatische interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen HighTech und Naturheilkunde zum Wohle des Patienten.

Worauf werden Sie bei der Bewertung besonders achten?

Es fällt auf, dass wir uns hervorragend auskennen, wenn es um unsere Autos geht - was unseren eigenen Körper aber betrifft, haben wir nur geringe Kenntnisse. Genau deshalb fordere ich Gesundheitsunterricht bereits an Grundschulen, damit schon die Kinder lernen, sich positiv mit ihrem Körper, ihrer Gesundheit auseinanderzusetzen. Im Rahmen meines Gesundheits-Musicals "Der kleine Medicus" und bei den vielen Lesungen an Kinderuniversitäten habe ich erlebt, wie unglaublich wissbegierig und leidenschaftlich neugierig Kinder und Jugendliche sind. Das ist für mich sehr bereichernd. Wir stehen ja in der Gefahr, dass der Patient immer mehr als Kostenfaktor gesehen wird, nicht aber als Wesen, das aus Körper, Seele und Geist besteht und daher auch ganzheitlich behandelt werden muß. Insofern plädiere ich für eine ganzheitliche, aber auch interdisziplinär ausgerichtete Medizin, die neben der Schulmedizin - und ich bin bekennender Schulmediziner - auch die guten Ansätze der Komplementärmedizin mit einbezieht. Nicht Apparate und Laborwerte, sondern der Mensch muss im Mittelpunkt stehten. Gerade auf die Einschätzungen und Erfahrungen von jungen Menschen zu diesem Thema bin ich sehr gespannt. Ich hoffe, dass sich sehr viele beteiligen, um sich aktiv einzubringen mit dem, was sie jeweils bewegt. Das ist für uns Erwachsene ein wunderbarer Impuls.

Dr. Ingrid Glomp

Ingrid Glomp ist promovierte Biologin und arbeitet als freie Journalistin für Zeitungen, Zeitschriften, Buchverlage und das Fernsehen. Sie schreibt, redigiert und übersetzt Texte, vor allem aus den Bereichen Medizin, Psychologie und Wissenschaft. Sie ist Autorin und Co-Autorin verschiedener Sachbücher und gibt Schreibworkshops. Im Internet ist sie als Bloggerin und bei Twitter aktiv.

Worauf werden Sie bei der Bewertung besonders achten?
Ich bin gespannt, wie junge Menschen sich Gesundheit, Medizin und Forschung in der Zukunft vorstellen, und freue mich auf originelle Ideen und fantasievolle, kreative Texte, die ruhig etwas verrückt sein dürfen. Es soll erkennbar sein, dass die Autorinnen und Autoren sich gründlich mit dem Thema beschäftigt und daraus eigene Gedanken entwickelt haben – und dass sie Spaß dabei hatten. Als Journalistin lege ich natürlich außerdem Wert auf einen guten Schreibstil sowie eine lebhafte, anschauliche Sprache.

Prof. Dr. Dr. Pfleiderer

Prof. Dr. Dr. Bettina Pfleiderer ist promovierte Chemikerin und Ärztin und leitet als Hirnforscherin die Arbeitsgruppe „Cognition & Gender“ am Institut für klinische Radiologie der Universität Münster. Sie untersucht beispielsweise die Verarbeitung von Musik, Bildern, Gesichtern oder auch das Gedächtnis im Gehirn bei Gesunden und Patienten mit verschiedensten Krankheitsbildern. Besonders spannend findet sie, dass weibliche und männliche Gehirne oft anders „ticken“ und untersucht den Einfluss des Geschlechts bei kognitiven Aufgaben wie z.B. das Lernen. Sie findet es wichtig, Kinder und Jugendliche früh für die Wissenschaft zu begeistern und hält daher auch Vorlesungen an Kinder-Unis mit Themen wie „Ticken Mädchen und Jungenhirne anders?“, „Kann man schneller denken als das Licht?“. „Kann man Gedanken lesen?“

Worauf werden Sie bei der Bewertung besonders achten?
Es soll erkennbar sein, dass sich mit dem Thema intensiv auseinandergesetzt wurde und auch eine „Vision“ dahinter erspürbar sein. Aber - letzen Endes bin ich da ganz offen und bin sehr neugierig auf das was ich zu lesen bekomme!
Ich freue mich auf interessante und lebendige Beiträge.

Dr.  Saskia Nagel

Dr. Saskia Nagel ist Neurowissenschaftlerin und Philosophin. Sie arbeitet am Institut für Kognitionswissenschaft der Universitäte Osnabrück. Sie untersucht mit unterschiedlichen Methoden, wie das Gehirn mit ganz verschiedenen Situationen umgeht und welche Informationen es verarbeiten kann. Aus philosophischer Sicht überlegt sie dann, was diese neurowissenschaftliche Forschung bedeuten kann: Für wen ändert sich durch das Wissen etwas? Wie wird es angewendet? Was passiert dadurch? Wie kann die Forschung am besten helfen? Sie fasziniert der Prozess Forschung, die Möglichkeit, immer Neues herausfinden zu können, und etwas zum Wohl der Gesellschaft beitragen zu können, deshalb hat sie auch Cognitive Science und Philosophie studiert. Zentral steht: Mit den Konsequenzen der Neurowissenschaft verantwortlich umzugehen.

Worauf werden Sie bei der Bewertung besonders achten?
Ich bin gespannt auf individuelle Beiträge. Ich werde darauf achten, wie überraschend die Idee ist. Wie anschaulich, detailliert und wie konkret wird die Vision beschrieben? Es ist wichtig, dass sich die Schreiberin gut mit der Thematik vertraut gemacht hat. Ich freue mich, wenn die Gedanken gut in Worte/Bilder/Laute gefasst werden, so dass man beim Schreiben und Lesen Freude hat.

 
 
 
 

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