Der wievielte Mensch bist du?

Am 11. Juli ist der Weltbevölkerungstag

Bild: LizzyNet

Es ist kaum vorstellbar: Während in Deutschland ständig von einem Bevölkerungsrückgang, dem sogenannten demografischen Wandel geredet wird, befinden wir uns auf dem ganzen Planeten im entgegengesetzten Zustand. Die Erde beherbergt nun fast 8 Milliarden Menschen. Kein Wunder, dass sich der Begriff Bevölkerungsexplosion etablierte, denn wir sind inzwischen achtmal so viele Menschen wie noch vor zweihundert Jahren. Umfasste die Menschheit um das Jahr 1800 noch 1 Milliarde Menschen, hatte sich sie sich bis 1930 schon auf 2 Milliarden verdoppelt; 1960 waren wir dann schon 3 Milliarden und 1975 mehr als 4 Milliarden. Die Generation, die damals zur Schule ging, erinnert sich noch allzu gut an all die Horrorszenarien, die mit dem Bevölkerungswachstum assoziiert wurden; nach diesen Vorraussagen wären wir schon alle verhungert. 

Am 11. Juli 1987 war es dann soweit: die Weltbevölkerung überschritt laut UN-Berechnungen die damals unvorstellbare Zahl von 5 Milliarden Menschen. Seit 1989 gilt denn auch der 11. Juli als Internationaler Weltbevölkerungstag, um über dieses Phänomen und die damit verbundenen Herausforderungen aufzuklären.

Mittlerweile überschreiten wir bald die 8-Milliarden-Marke, und heute gibt es die größte Jugendgeneration in der Geschichte: 1,8 Milliarden weltweit. Was sich noch verändert hat - und immer weiter verändern wird, sind die Wohnorte: immer mehr Menschen leben in Städten. Ist heute jede/r Zweite ein Stadtbewohner (54 Prozent), werden es im Jahr 2050 schäztungsweise 66 Prozent sein. In Deutschland leben bereits heute 75 Prozent in Städten, im Jahr 2050 rechnen die ExpertInnen mit 83 Prozent.

Den Fokus des diesjährigen Weltbevölkerungstages legt die UNFPA, der Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen, aber auf die junge Generation. So betont der Generalsekretär der Organisation in seiner Rede zum Weltbevölkerungstag 2014: "Die heutigen 1,8 Milliarden jungen Menschen prägen die sozialen und wirtschaftlichen Gegebenheiten, sie kreieren die Normen und Werte, sie sind das Fundament und die Zukunft der Welt. Doch zu viele junge Menschen leben immer noch in Armut; Ungleichheit und Menschenrechtsverletzungen halten sie davon ab, sich persönlich und als Kollektiv zu entwickeln. Daher muss allen Jugendlichen weltweit hochwertige Bildung, menschenwürdige Beschäftigung und Zugang zu Gesundheit, einschließlich Sexualerziehung zur Verfügung stehen, um ihr Potenzial entfalten zu können."

Wenn ihr übrigens mal nachschauen wollt, als wievielter Erdenbürger ihr zur Welt gekommen seid, dann klickt mal auf die Weltbevölkerungsuhr, dort könnt ihr es erfahren.

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Quellen:

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Autorin / Autor: Redaktion - Stand: 11. Juli 2014
 
 
 

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