Dankbarkeit tut gut!
Am 21. September ist der Weltdankbarkeitstag. Er widmet sich einem positiven Gefühl, das auch die eigene Stimmung hebt
Am 21. September ist Welttag der Dankbarkeit – World Gratitude Day auf englisch. Der Tag ist euch wahrscheinlich nicht bekannt, auch wenn er bereits 1977 etabliert wurde. So richtig offiziell ist der Tag allerdings nicht, auch wenn er verschiedenen Quellen zufolge offenbar im Kreis der Vereinten Nationen (UN) entstanden ist - als Gründerin wird die Meditationsgruppe der Vereinten Nationen "United Nations Meditation Group" (gibt es wirklich!) gehandelt.
Ob offiziell oder nicht, bei dem Tag der Dankbarkeit geht und ging es nicht um das Einfordern von Dankbarkeit oder das Kritisieren von Undankbarkeit. Schon gar nicht geht es um das "dankbar sein müssen" ("Dankesschuld"), das als eher negatives Gefühl gilt. Es geht vielmehr um das allgemeine und persönliche Erleben und Ausdrücken von Dankbarkeit. Dankbarkeit kann sich gegenüber Menschen entfalten - dafür, dass sie da sind, sich engagieren, helfen oder einfach gute Freund:innen sind. Natürlich kann man auch für alles mögliche andere dankbar sein: dass man Arbeit und ein Dach über dem Kopf hat, Unterstützung erhält, überhaupt, dass man lebt, Freund:innen hat, die Schönheit eines Moments, die berauschende Musik, ein rosiger Sonnenuntergang.
Dankbarkeit ist ein Gefühl, dass auch in der Psychologie immer stärker in den Fokus gelangt, denn dieses Gefühl hat offenbar sehr positive Auswirkungen auf das Wohlbefinden. Studien zeigen, dass dankbare Menschen glücklicher sind, bessere Beziehungen haben und sogar großzügiger sind. In der Psychologie werden darum auch Dankbarkeitstrainings gegen psychische Beschwerden eingesetzt, etwa bei Depressionen oder Motivationslosigkeit.
Dankbarkeit macht glücklich
Wenn eure Stimmung aktuell im Keller ist, könntet ihr diesen besonderen Tag zum Anlass für ein kleines Dankbarkeitstraining nehmen. Bewährt hat sich in Studien beispielsweise ein Dankbarkeitstagebuch, in das jeden Tag notiert wird, was euch dankbar macht. Kleine Dinge oder große und wichtige - ganz egal. Selbst schlechte Erlebnisse taugen für Dankbarkeitsgefühle: Was habe ich daraus gelernt, für welche Erkenntnis bin ich dankbar?
Ein solches Dankbarkeitstraining ist kein Allheilmittel und macht nicht von heute auf morgen glücklich. Aber es kann die Lebenseinstellung beeinflussen, indem es den Blick für das Positive schärft, und uns so flexibler und stabiler im Umgang mit Krisen machen.
Wenn ihr ohnehin schon ein Hochgefühl habt, dann ist am Weltdankbarkeitstag eine gute Gelegenheit, das auch zu zeigen und denen zu danken, die zu eurem Glück beitragen: Eurer Familie, euren Freund:innen, eurem Schatz, engagierten Lehrkräften, die an euch glauben, faire Arbeitgeber:innen, freundlichen Nachbar:innen, Menschen, die sich für eure Interessen stark machen.
Wenn ihr dann über euer persönliches Glück und euren Horizont hinausschaut, werdet ihr feststellen, dass Dankbarkeit auch eine politische Dimension hat. Wir könnten beispielsweise dankbar sein, dass wir in einer Demokratie leben und freiheitliche Rechte genießen, von denen andere nur träumen können. Und wir könnten uns voller Dankbarkeit dafür einsetzen, dass das auch so bleibt.
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Autorin / Autor: Pressemitteilung / Redaktion; Bild: LizzyNet - Stand: 21. September 2026