AUSGEPACKT bei Mission-Über-Morgen

Drei Tage beschäftigten sich Bonner Schüler*innen mit nachhaltigen Lebensstilen - AUSGEPACKT war dabei

Wie wird unsere Welt morgen aussehen? Wer ist für den Erhalt der Erde verantwortlich? Wie können wir unsere Umwelt schützen? Was bedeutet überhaupt "Auswirkungen der Erderwärmung", wie betrifft uns das? Was kann jeder/jede von uns beitragen, um die Welt ein kleines bisschen zu ändern - und damit sogar zu verbessern? Mit diesen Fragen beschäftigten sich hunderte Schüler_innen aus Bonner Schulen drei Tage lang vom 28. Juni bis 2. Juli 2019 in der Bonner Kultureinrichtung BROTFABRIK.

Nach einem Film oder Theaterstück (je nach Wahl) setzten sich die sich die Schüler_innen intensiv mit diesen Themen in kreativen Workshops auseinander und beschäftigten sich mit Plastikverbrauch, Recycling oder C02-neutralem Handel. Von Skulpturenbau bis Pflanzenstation, von Schreibwerkstatt bis hin zu Weltretter-Erfindungen - naturbewusste Dozent_innen und aktive Umweltschützer_innen boten Workshops an, um ihr Know-how mit den Jugendlichen zu teilen.

Auch AUSGEPACKT war dabei: Jana Schilbert, eine der Mentor_innen stellte das Projekt vor. In einem Impulsreferat sensibilisierte sie die Schüler_innen zunächst dafür, was unser Verpackungskonsum mit Müllbergen an Stränden und in Meeren auf der ganzen Welt zu tun hat. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Frage wie Plastik überhaupt in die Umwelt gelangt und ob Recycling wirklich die Lösung für die steigenden Verpackungsmengen ist. In einem Quiz mit unterschiedlichen Materialien vom Yoghurtbecher bis zur Shampooflasche fanden die Schüler_innen sehr schnell heraus, dass große Mengen unseres Verpackungsmülls gar nicht recycelt werden können und stattdessen entweder verbrannt oder in andere Erdteile exportiert werden.

Alternativen finden: Wachstücher herstellen

Was aber tun mit dem neu gewonnenen Wissen? Es galt, nach Alternativen zu forschen und das wurde in verschiedenen Workshops dann auch getan. Im AUSGEPACKT-Workshop wurde an einer ganz kreativen Lösung für Plastikfolie gearbeitet, die obendrein auch noch Spaß machte: Wachstücher herstellen. Wachstücher können zum Beispiel Frischhaltefolien aus Plastik oder Aluminium ersetzen. Durch die antibakteriellen Eigenschaften des Bienenwachses können Lebensmittel so auch länger frisch gehalten werden. In der Bildergalerie könnt ihr euch ihr ein paar Eindrücke verschaffen.

Apell an den Handel für weniger Verpackungen

In der Abschlussrunde sammelten die Schülerinnen dann noch weitere Ideen, wie man Verpackungen reduzieren und durch welche umweltfreundlichen Materialien Plastik ersetzt werden kann. Einig waren sich aber alle, dass der Handel sich in der Verpackungsfrage unbedingt bewegen muss und viel, viel mehr unverpackt anbieten sollte, und dass die unverpackten Produkte preiswerter und nicht teurer sein sollten als die verpackten!

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