MöMo - Upgecycelte Möbel und Mode

Beitrag des BK Grundkurses 12 der IGS Rülzheim

Entstehung der Projekt-Idee

Im Rahmen der Unterrichtsreihe "Design" im Grundkurs Bildende Kunst des 12. Jahrganges der IGS Rülzheim sollte sich an die Theoriephase eine Praxisphase anschließen. Die Schüler kamen auf die Idee, Gegenstände aus recycelten Materialien zu gestalten, da hierzu jeder kostenfreien Zugang hat: Im hauseigenen Gelben Sack und im Papiermüll findet sich massenweise Material, dem neues Leben gegeben werden kann. Nach einem Brainstorming kristallisierten sich vor allem zwei große Designfelder heraus - Möbel und Mode -, für die sich die Schüler am meisten interessierten, welche wir schließlich auf "Sitzmöbel aus Karton" und "Festbekleidung aus recyceltem Material" eingrenzten.

Umsetzung

Zur Umsetzung musste über Wochen Material gesammelt werden. Für die Kleider wurden Verwandte und Bekannte aktiviert, damit sie Chipstüten, Schokoladenverpackungen, Flaschendeckel, Zeitungen, Plastikbecher etc. nicht wegwarfen. Für die Sitzmöbel kontaktierten wir die Firma Smurfit Kappa GmbH im Nachbarort, die Verpackungen aus Wellpappe herstellen und unsere Schule bereits seit Jahren bei Bedarf mit Kartonverschnitt versorgen, der sonst in der Tonne landen würde. Auch Kartonverpackungen von Online-Bestellungen wurden herangezogen.
Beim Entwurf der Sitzmöbel wurden Miniaturmodelle geschaffen, um Mechanismen wie die Verstellbarkeit der Rückenlehne, das Drehen des Bürostuhls und ein Steckprinzip der Kartonplatten auszutesten. Für die Kleider mussten Lösungen für das Öffnen/Schließen und das Verbinden von Materialien gefunden werden.
In der Umsetzungsphase reichten die Tätigkeiten vom einfachen Kleben, Binden, Tackern bis zum Nähen mit Nähmaschinen und Sägen mit Stichsäge.

Das Ergebnis zeigt absolut stabile und bequeme Sitzgelegenheiten, die zudem optisch ansprechend aussehen. Bei den Kleidern springt vor allem die sehr originelle Gestaltung ins Auge, die die Trägerin sicher auf jeder Party in den Mittelpunkt stellt.

Wir können uns vorstellen, vorliegende Ergebnisse zu optimieren, wo notwendig, und zu vervielfältigen - auch mit anderen Schülern ist dies denkbar - und neue Produkte zu entwickeln. Zum Verkauf bieten sich vor allem die Sitzgelegenheiten an. Dies kann bei der alljährlich stattfindenden Kulturnacht, beim Tag der offenen Tür oder auf dem Weihnachtsmarkt geschehen.

Beteiligte

17 Schüler_innen zwischen 18 und 21 Jahren, Betreuerin: Andrea Ochsenfeld

Ökologischer Nutzen

Während des Projekts werden die Schüler dafür sensibilisiert, wie viel Müll in unserer Gesellschaft entsteht und welche Möglichkeiten es gibt, diesen so zu verwerten, dass neue ansprechende Objekte entstehen, die jeder von uns nutzen kann.

Hier geht es zur Wettbewerbsausschreibung

 
 

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