Was macht einen Song zum Hit?

Studie brachte zutage, dass fröhliche Songs, von Frauen gesungen, erfolgreicher sind als andere

Musiker_innen auf der ganzen Welt träumen davon: Ihr Song kommt in die Charts und wird weltberühmt. Aber was ist es denn eigentlich, was eine Abfolge von Tönen plötzlich zum Magneten für viele Menschen rund um den Globus werden lässt? Das wollten Forscher_innen der University of California herausfinden und analysierten mehr als eine halbe Million Songs, die zwischen 1985 und 2015 in Großbritannien veröffentlicht wurden, um die Dynamik des Erfolgs zu verstehen - definiert als das Erreichen der Top-Musikcharts. Dabei entdeckten sie, dass es eher die weiblichen Stimmen mit fröhlichen, tanzbaren Songs sind, die es in die Musikcharts schaffen. Allerdings geht die Zahl dieser Lieder in den letzten Jahren zurück, während die Zahl der Songs mit eher negativen Stimmungen zunimmt.

"Erfolgreiche Lieder verhalten sich fast wie eine andere Spezies", sagte Professorin Natalia Komarova, eine Mathematikerin und Evolutionsbiologin, die die Studie leitete. "Sie haben ihre eigenen Trends und unterscheiden sich messbar von durchschnittlichen Songs." Die pure Art der Musik sei der Schlüssel zum Erfolg, so die Wissenschaftler, nicht nur, wie viel für das Marketing ausgegeben werde, für welches Label ein Song sei oder welche anderen sozioökonomischen Faktoren ein Rolle spielten. Ein optimistischer Song eines bekannten Superstars habe einfach eine größe Chance, berühmt zu werden, erklärt das Team um Komarova.

Sie nutzten für ihre Studie ein Dutzend Indikatoren, um zu berechnen, welche Songs Hits sein würden. "Wir verwendeten maschinelle Lerntechniken, um den Erfolg von Liedern vorherzusagen, zuerst auf der Grundlage ihrer akustischen Eigenschaften und dann durch Hinzufügen der "Superstar"-Variablen, um eine Vorhersagegenauigkeit von 85 Prozent zu erreichen", sagte Komarova. "Interessanterweise zeigen erfolgreiche Lieder ihr eigenes, unverwechselbares Verhalten: Sie sind glücklicher, feierlicher, nicht so lässig und werden eher von einer Frau gesungen als die meisten anderen."

Die gleichen Trends gelten auch für den US-Musikmarkt, basierend auf einer vorläufigen Überprüfung der Daten. Einige Hits aus dem Jahr 2014, die die Voraussetzungen für den Erfolg der Studie erfüllen, sind "Rather Be" von Clean Bandit, "Shake It Off" von Taylor Swift und "All About That Bass" von Meghan Trainor.

"Musik und insbesondere Lieder lassen die Menschen selten unbewegt", schreiben die Autor_innen. "Musik hat etwas Magisches, und Wissenschaftler haben versucht, die Magie zu entwirren."

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Autorin / Autor: Redaktion/ Pressemitteilung - Stand: 4. Juni 2018
 
 
 
 

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